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#1 |
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Forenbetreuer
Registriert seit: 26.11.2003
Ort: Emden/Göttingen
Beiträge: 2.923
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Tattoos, Piercings und Schönheits-OPs für Minderjährige verbieten?
Schönheits-OPs bei Minderjährigen mögen zwar nicht immer das Gelbe vom Ei sein, aber deswege ein Gesetz dagegen zu erlassen ist übertrieben. Soetwas geht den Staat nichts an.
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Good judgement comes from experience, experience comes from bad judgement. |
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#2 |
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Administrator
Registriert seit: 26.11.2003
Ort: Wolfsburg
Beiträge: 714
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Hi
sehe ich auch so. Der Staat muss nicht alles Regulieren.
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mfg tdd
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#3 |
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Master of Desaster
Registriert seit: 05.09.2006
Ort: Köln
Beiträge: 626
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Eltern beweisen leider immer öfter, daß sie auf die ein oder andere Art und Weise überfordert sind und/oder die Prioritäten falsch setzen.
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#4 |
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Forenbetreuer
Registriert seit: 26.11.2003
Ort: Emden/Göttingen
Beiträge: 2.923
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Wie schon oben gesagt, der Staat sollte nicht überall den Vormund spielen. Kindererziehung ist zuerst einmal Sache der Eltern. Eltern-TÜVs etc. lehne ich komplett ab. Wenn man mit den Entwicklungen in der Gesellschaft nicht einverstanden ist, so muss man auf die Verursacher einwirken und das sind bezogen auf Schönheits-OPs, Piercings oder Tattoos vor allem die Medien, die diese Schönheitsideale verbreiten.
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Good judgement comes from experience, experience comes from bad judgement. |
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#5 |
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Master of Desaster
Registriert seit: 05.09.2006
Ort: Köln
Beiträge: 626
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Es geht ausdrücklich nicht um das Anlegen extremer Segelohren oder Operationen an Kieferspalten und ähnlichem. Man will verhindern,dass Kinder zu Objekten des elterlichen Profilierungswahns oder dem Diktat der Schönheitsindustrie werden. Ich betrachte das auch schon seit längerem mit Skepsis wie in Deutschland die Welle aus den Vereinigten Staaten überschwappt wo genau dies der Fall ist.
Ich halte das für sehr gefährlich weil sich gerade in der Puberkeit körperliche Merkmale noch sehr stark verändern. Gerade auch am Aussehen können erhebliche Änderungen stattfinden. |
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#6 |
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Querschläger
Registriert seit: 18.05.2004
Ort: Nürnberg
Beiträge: 1.094
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Auch wenn ich alles andere als ein Fan von Piercings bin und nur dezente Tattoos mag, ist es in meinen Augen jedem selbst überlassen mit welchem Schmuck er seinen Körper verunstaltet. Der Staat kann seine Bürger nicht unter eine Käseglocke packen.
Anders sieht es mit Schönheitsoperationen aus. Ob es wirklich sinnvoll ist, an gesunden Menschen herumzuschnitzen um irgendwelche Ideale zu erreichen wage ich zu bezweifeln. Aber ob ein Verbot hier zielführend ist bezweifle ich ebenfalls.
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"Political correctness is tyranny with manners". Charlton Heston Lieber eine Waffe in der Hand, als einen Polizisten am Telephon. Leute die keine Waffe besitzen sollten, halten sich nicht an Waffengesetze. |
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#7 |
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Forenbetreuer
Registriert seit: 26.11.2003
Ort: Emden/Göttingen
Beiträge: 2.923
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Mir ging es bei Schönheits-OPs eben nicht nur um das Anlegen von Segelohren. Das sich der Körper in der Pubertät noch sehr verändert ist klar, da wären dann die Ärzte gefragt, diese OPs eben nicht durchzuführen, um dem Jugendlichen nicht zu schaden.
Wenn dies allerdings ausgeschlossen werden kann, so ist es mMn nicht Sache des Staates dort etwas vorgeben zu dürfen. Zum Argument bzw. Gegenargument Nr.4: Ein Arzt sollte schon wissen, bis wann der menschliche Körper wächst und wann dies in der Regel abgeschlossen ist. Ein Arzt der in diesem Bereich tätig ist, sollte sich zudem immer auf dem neuesten Stand befinden - das ist sogar vorgeschrieben - und damit kann man schon sagen, welche OPs durchgeführt werden können und bei welchen Probleme zu erwarten sind. Bei dem Anlegen von Segelohren kann es beispielsweise auch zu Problemen kommen, wenn diese zu früh angelegt werden. In solchen Fällen heißt es eben für den Arzt abzuwägen zwischen psychischer Beeinträchtigung und möglichen Folgen der OP. Auch ein Piercer und Tätowierer sollte sich in seinem Metier auskennen. Ein Ganzkörpertattoos oder den Namen des Freunds/der Freundin zu tätowieren sollte er beispielsweise bei Minderjährigen ablehnen.
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Good judgement comes from experience, experience comes from bad judgement. |
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#8 |
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Master of Desaster
Registriert seit: 05.09.2006
Ort: Köln
Beiträge: 626
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Mit Percings und Tattoos in einem geringen Umfang kann ich mich ja auch noch anfreunden. Aber 'rumschneiden ohne medizinischen Grund geht garnicht. Da werden wir auch keinen Konsens finden.
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#9 |
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Querschläger
Registriert seit: 18.05.2004
Ort: Nürnberg
Beiträge: 1.094
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Und was ändert sich durch ein Verbot? Die Betreffenden würden in diesem Fall eben ins benachbarte Ausland ausweichen, wo man das Ganze weniger streng sieht. Oder der Arzt würde einfach vorgeben, eine medizinische Notwendigkeit in diesem Eingriff gesehen zu haben. Wer sollte ihm das Gegenteil beweisen, wenn der Patient nicht mitspielt?
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"Political correctness is tyranny with manners". Charlton Heston Lieber eine Waffe in der Hand, als einen Polizisten am Telephon. Leute die keine Waffe besitzen sollten, halten sich nicht an Waffengesetze. |
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