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#31 |
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Weltmeister
Registriert seit: 25.10.2007
Beiträge: 189
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Ich muss Dir widersprechen. Es kommt öfter vor, dass dies hier in dem Forum passiert - da ist nichts besonderes drann. Was aber bemerkenswert scheint ist, dass ich Dir in mehr Punkten widersprechen muss, als in Deinem Posting enthalten waren. 1. Es sind einige Zahlen und Fakten und Quellen in diesem Thread angegeben, die zeigen, dass Kernenergie eben nicht als 'unsauber' zu bezeichnen ist. 2. Ich möchte, dass Du Deine Meinung mit mir diskutierst - aber liess bitte zunächst zumindest quer, was so gepostet wurde und versuche mit Fakten, Daten und Quellen zu argumentieren - dann könnte es Dir gelingen zu überzeugen. 3. Unsere Nachkommen müssen sich nicht beschweren über Atommüll unter ihren Füßen, weil moderne Deep Burn Verfahren und Wideraufbereitungsmethoden keinen Anlass mehr dazu geben, wertvolle Energieträger zu vergraben (siehe AUCH oben) 4. Wind ist an MANCHEN TAGEN Stark wie ein Bär - daher nutzt man Ihn auch nicht als Grundlastträger - weil Aluminiumhütten, Schrottrecyclern Krankenhäuser und vielen anderen Abnehmern eine 99.9 % ige Versorgung vorschwebt. 5. Solarenergie - ist ineffizient und insignifikant als Grundlastträger und wird dies auch bleiben - na gut - in diesem Leben bleiben. 6. Auch die Summe von Erdwärme, bhkws, solar, wind, pups und feuerstein reicht NICHT für die Grundlast von heute und erst recht nicht für eine Gesellschaft mit elektrifiziertem Verkehr - es sei denn Links regiert - dann reichts wahrscheinlich doch irgendwann. 7. Wir zwingen niemanden mehr Dinge zu erfinden oder zu vermarkten - das war zwischen 33 und 45 (und teilweise 90) - wir fördern oder besteuern. Besteuern, wenn es funktioniert - fördern, wenn es krank ist. (Hast Du eigendlich jemanden, der für Dich Ironien unterstreicht ? Teil die Lohnkosten einfach mit Leitwolf) 8. Nein wir müssen nicht alles was 'einen Hauch schädlich ist' verbieten regulieren und bestrafen. Wenn das so kommt wandere ich aus und Dir gefällt das bestimmt auch nicht. 9. An die Umwelt denken sicher viele, die Atomenergie trotzdem befürworten - sie ist sehr CO2 arm. 10. Für jemandem, der einer Partei angehört, die dem Iran die uneingeschränkte Nutzung der Kernenergie nicht streitig machen möchte - obwohl dessen Regierung programmatisch und hoch offiziell die Vernichtung Israels anstrebt - also mit anderen Worten die Duldung und wirtschaftliche Unterstützung der atomaren Endlösung propagiert - bist Du ein bischen zu kritisch gegenüber der Anwendung dieser Energiequelle vor Deiner eigenen Haustür. Und zu guter letzt - Ja die Sonne ist groß und man kann sagen, wie Du sagst: - 'ein Feuerball' |
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#32 |
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Forenbetreuer
Registriert seit: 26.11.2003
Ort: Emden/Göttingen
Beiträge: 2.766
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Moderation: Ich muss zu ChiefofStaffs Beitrag sagen, dass ich ihn aus einem anderen Thread im Forum hierher verschoben habe, da dies Thema aktueller ist, als das alte Thema Atomenergie - Ja/Nein.
Verständlicherweise fehlt deswegen natürlich ein direkter Bezug auf Beiträge dieses Themas.
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Good judgement comes from experience, experience comes from bad judgement. |
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#33 |
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Benutzer
Registriert seit: 09.04.2008
Beiträge: 149
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@T-Rex
zu 3. Bei allem Respekt, das ist Unsinn. In der Kernenergie wird es immer zu hochstrahlenden Abfallprodukten kommen die leider Gottes vergraben werden müssen. Selbst in Wiederaufbereitungsanlagen kommt es zu Abfällen. Der größte Teil bildet aus Kernkraftwerken sicher die kontaminierten Stoffe. Kernenergie ohne radiokativen Müll ist illusorisch und fehlleitend. So langsam sollte das doch auch mal in der liberalen Ecke angekommen sein. Nein, solche Kommentare machen mich wirklich leicht reizbar. Diese Stoffe müssen über Tausende von Jahren endgelagert werden bis sie keine schädlichen Folgen mehr für Menschen haben. Unsere Nachkommen müssen sich nicht beschweren? Denkst auch auch eine Sekunde an all den Müll der in den letzten Jahrzehnten vergraben wurde? Alleine diese Menge stellt für unsere Nachfahren, ja für uns selbst, eine Gefahr dar. Was so sicher unter unseren Füßen zu lagern scheint, kann ganz schnell durch tektonische Verschiebungen und andere erdinnere Prozesse zu einer hausgemachten Problematik führen. zu5. Ich bin mir sicher das du in dieser Hinsicht bald überrascht wirst...schon mal was von den US-Forschern Ken Zweibel, James Mason und Vasilis Fthenakis gehört? In der aktuelle Ausgabe "Spektrum der Wissenschaft" rechnen sie vor das z.b. die USA bis 2050 bis zu 70% des Stombedarfs und 35% des Gesamtenergiebedarfes aus Solarenergie decken könnten. zu6. Na, da kennst du aber noch nicht die Leitstudie des BMU (Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz Reaktorsicherheit)...."Ausbaustrategie Erneuerbare Energien" http://www.bmu.de/erneuerbare_energi.../doc/38787.php
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Verfallen wir nicht in den Fehler, bei jedem Andersmeinenden entweder an seinem Verstand oder an seinem guten Willen zu zweifeln. Otto von Bismarck |
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#34 |
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Benutzer
Registriert seit: 26.09.2007
Beiträge: 135
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#35 |
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Weltmeister
Registriert seit: 25.10.2007
Beiträge: 189
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Ja das ist Fakt - wir reden über eine mögliche Zukunft. Es ist aber nun wieder nicht so, als gäbe es nur ein paar Formeln und einen kauzigen Professor mit einem Stück Kreide. Es gibt - abgeleitet vom Purex Verfahren eine (ich kenne nur eine) experimentell überprüfte Verfahrensmethode zur Abtrennung von Am, Hf und Cm, Np die dann als Mischoxidbrennstoff eingesetzt werden können. Was übrig bleibt ist schwach und kurz Radioaktiv. In Sachsen wird gerade eine Pilotanlage erstellt zur Transmutation. Dabei werden die Problemnukleide mit Neutronen beschossen und in stabile Kerne umgewandelt. Das ist natürlich eigendlich Verschwendung von wertvollen Energieträgern - Durch zivile Nutzung verbraucht sich auch das beschränkte Grundmaterial für Kernwaffen - bzw. macht es viel teurer. Geändert von T-Rex (19.04.2008 um 12:33 Uhr). |
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#36 |
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Weltmeister
Registriert seit: 25.10.2007
Beiträge: 189
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Es ist möglich, die langlebigen Alphastrahler als Energiequelle zu nutzen - nicht nur theoretisch. Das ist Stand der Forschung. Politsche Ecken sind hier nicht so interessant - es gibt in allen Lagern alle Meinungen. Ich bin Wissenschaftler und kenne die Prozesse zur Herstellung von Photovoltaik und die Verfahren zur Wiederaufbereitung. Ich möchte mich gegen Clichés und Ignoranz wenden und für mehr Offenheit für wissenschaftliche Ansätze. Photovoltaik ist interessant - aber Kernenergie auch - leider haben Demagogen, Berufspolitiker und Massenbewegungen eine sinnvolle Diskusion über zweiteres Thema erfolgreich unterbunden - das missfällt mir. - wieviel Quadratkilometer müsste man deren Ansicht nach mit Cadmiumsulfitzellen aus China zustellen ? - wieviele nicht ungefährliche Pressluftkavernen bauen ? Molten - Salt Speicher ? Ionic Liquids sind nicht gerade ungiftig. Mit Schwermetallsalzen geht das natürlich auch... Und wieviel mehr Quadratmeter Cadmiumsulfitzellen müsste man in Mitteleuropa aufstellen - (die Autoren gehen von den USA aus )? Volkswirtschaftlich gesehen: Photovoltaik bietet weniger Möglichkeiten der Vermarktung als Kernenergieanlagen - auf Dauer für Deutschland eher keine. Naja - das erste, was mir Aufviel war, dass da Photovoltaik - finanziert durch Staatsmittel bis 2020 viel billiger wird. Der Steuerzahler bezahlt das Ramp up - der chinesischen Industrie. In der Studie wird aber davon ausgegangen, dass Photovoltaik in Deutschland keine große Rolle spielen wird (10% der erneuerbaren Energien Maximum) Das zweite war, das eine Voraussage der Studie ist, das der Primärenergiebedarf dramatisch fällt. Das ist natürlich eine gewagte These und nur mit Deindustrialisierung zu schaffen. Mit dieser irrsinnigen These funktioniert natürlich so ein Szenario - wie gesagt. - Volkswirtschaftliche und damit soziale Auswirkungen wurden nicht untersucht. - Auswirkungen auf den weltweiten Verbrauch an Fossilen Energieträgen wurden nicht abgeschätzt. - Welche Fakten und Daten hatten Dich so fasziniert an dieser Gabriel Brochure ? Wenn Dich ärgert, dass sich Wissnschaftler mit den Möglichkeiten der nuklearen Energieerzeugung beschäftigen - dann kommen wir nicht auf einen gemeinsamen Nenner. |
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#37 |
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Forenbetreuer
Registriert seit: 26.11.2003
Ort: Emden/Göttingen
Beiträge: 2.766
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Also halten wir nochmal fest, das zwar an vielen guten Dingen in Bezug auf die kernenergie geforscht wird, es aber derzeit keine praxistauglichen Alternativen gibt.
Gut, das mag sein, ändert aber nichts an der heutigen Situation der Kernenergie. Bezgl. der Solarenergie habe ich mittlerweile schon öfter das Beispiel der Energieerzeugung in der Sahara gebracht. In Kombination mit anderen alternativen Energiequellen (Wasserkraft, Windkraft usw., wurde hier ja schon alles genannt) sollte man mittelfristig genug Energie bereitstellen können. Dies kann natürlich keine antionale Lösung sein, dazu muss ein europäischer Plan zur Energieversorgung her.
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#38 |
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Weltmeister
Registriert seit: 25.10.2007
Beiträge: 189
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Cief, ich freue mich, Dir nur noch in 8 Punkten widersprechen zu müssen. |
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#39 |
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Benutzer
Registriert seit: 09.04.2008
Beiträge: 149
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@T-Rex
Ich bin kein Wissenschaftler, auch Zahlenspielereien interessieren mich nur sehr bedingt. Dafür bin ich aber ein sehr aufmerksamer Zeitzeuge. Forscher im Geiste machen nicht selten einen gewaltigen Fehler in ihren Analysen. Was heute Stand der Forschung ist, kann nicht dafür herhalten Gegenwart und Vergangenheit zu bewerten. "MÖGLICH" ist alles, so wie seit Jahrzehnten Billionen wenn nicht schon Billiarden an EU Geldern in die Forschung und Entwicklung der Fusionsenergie verschwendet wurden. Der Erfolg ist ein Witz. Erst recht wenn man bedenkt das vor unseren Augen ein funktionierendes Fusionskraftwerk seinen Dienst tut. Anstatt diese Quelle im Großen Stil anzuzapfen, versucht man es im kleinen "nachzubauen", mit einer Kosten Nutzung Rechnung die unverschämt ist. Wissenschaft verrennt sich ab und an, ich sehe das hier als gegeben an. Erstaunlich auch, dass du mit keiner Silbe auf das Uranproblem angesprungen bist. Photovoltaik ist aus meiner Sicht nicht nur interessant, von allen erneuerbaren Energien besitzt dieser Zweig die größten Zukunftsaussichten. Da du dich so vortrefflich mit Zahlen auskennst, wird dir die Effizienzsteigerung des letzten Jahrzehnts nicht entfallen sein. Der Steigerungsprozess kommt nun aber erst richtig in Gang, diese Technologie bietet noch sehr großes Entwicklungspotenzial. Wundern tut mich das du bei der Kernenergie in die Zukunft schaust und deutliche Vorgriffe auf mögliche Entwicklungen nimmst, bei der Solarenergie jedoch stur mit dem heutigen Stand der Technik rechnest. Dabei ist zweitere Technologie gerade erst in den Kinderschuhen. +++Jetzt gehts ebenfalls in die Ferne+++ Wenn in einigen Jahrhunderten die Sonne direkt aus dem Weltall angezapft werden kann, sieht der Letzte vielleicht die riesigen Möglichkeiten. Die Kernenergie jedoch hat schon längst ihren Zenit überschritten. Kernenergie und Dauer, diese beiden Wörter passen in Bezug auf Deutschland einfach nicht mehr zusammen. 2022 wird der letzte Reaktor vom Netz gehen, das ist beschlossene Sache. Sicher wird es noch einige Angriffe der Atomlobby geben, ich bin aber frohen Mutes das die Gegenbewegung in der Politik stand hält. Volkswirtschaftlich gesehen ist die Richtung klar vorgegeben. Zu der Leitlinie: Ich habe nicht behauptet das der deutsche Staat derzeit auf Solarenergie als Zugpferd zukünftiger Überlegungen setzt. Es geht in diesem Konzept allgemein um "erneuerbare Energien", es wäre unsinnsig nur auf eine der vielen Möglichkeiten zu setzen. Es ist nur noch ein kleiner Schritt zu vollziehen, die Zerschlagung der 4 großen Energiekonzerne in Deutschland. Danach ist der Weg endgültig frei...
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Verfallen wir nicht in den Fehler, bei jedem Andersmeinenden entweder an seinem Verstand oder an seinem guten Willen zu zweifeln. Otto von Bismarck |
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Registriert seit: 26.09.2007
Beiträge: 135
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Defacto sind die radioaktiven Abfällen der AKWs die Neuklon anprangert einfach mal Tatsache. Und diese realen Probleme einfach wegzuwedeln mit nicht mittelbar nutzbaren Forschungsergebnissen zerstört eine sinnvolle Diskussion imo mindestens genauso wie die Demagogen, Berufspolitiker und Massenbewegungen die du (durchaus zu Recht) erwähnst. Dass die Kernspaltung durchaus (Forschungs)Potenzial hat, darüber haben wir ja irgendwo in diesem Thread schonmal übereingestimmt . Aber das was gegenwärtig am Laufen ist möchte man nicht wirklich länger als unbedingt notwendig betreiben. .Nicht zu vergessen dass Afrika selber ja nicht das stabilste politische Klima ist. Und dann legen wir ihnen unsere Energieversorgung(oder zumindest ein Teil) in die Hände ?!? Also ich würde mich dabei doch etwas unwohl fühlen ... Btw. und das lässt noch ganz außer Acht dass Afrika ja vielleicht irgendwann ihren eigenen Strom auf saubere Art erzeugen will. Also die Lösung erscheint mir ähnlich praxisuntauglich wie die ganzen Laborlösungen zur Kernspaltung die wir hier schon hatten . |
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#41 |
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Forenbetreuer
Registriert seit: 26.11.2003
Ort: Emden/Göttingen
Beiträge: 2.766
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Na, hab mich auch schon gefragt, ob niemand diese Probleme sieht.
Klar, wenn wir Energie in Afrika erzeugen wollen, muss noch einiges geschehen. Das ist aber kein Projekt was morgen begonnen und übermorgen abgeschlossen werden soll, den Zeitrahmen muss man wohl in mehreren Jahrzehnten berechnen.Mit der EU/Mittelmeerunion werden ja schon Instrumente geschaffen, die eine Zusammenarbeit erleichtern können. Auch für die Afrikaner wird dabei im Endeffekt genug Energie abfallen, so dass auch diese Staaten ihre Energie ausreichend daraus ziehen können. Abgesehen davon würde die Energieerzeugung in der Sahara zwangsläufig den Aufbau von Infrastruktur und Arbeitsplätzen nach sich ziehen, was zur Entspannung der sozialen Probleme führen könnte. Die Rohstoffe, welche wir heute beziehen, um daraus Strom zu erzeugen, stammen ja auch nicht aus den stabilsten Regionen. Gas aus Russland, Öl aus dem Nahen/Mittleren Osten... Engpässe aufgrund von zugedrehten Pipelines sind ja auch nicht unbekannt. China engagiert sich bereits stark in Afrika um dort Rohstoffe abzubauen, dort liegen also so oder so die zukünftigen Rohstoffquellen. Da sollten wir es doch schaffen, mit einiger Vorlaufzeit die Energie aus Nordafrika zu beziehen.
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