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#16 |
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Forenbetreuer
Registriert seit: 26.11.2003
Ort: Emden/Göttingen
Beiträge: 2.797
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Die Wähler springen schon auf linke Themen an, das zeigen ja die Wahlergebnisse: Insgesamt haben linke Parteien eine Mehrheit.
Großartig verändert wurden die Positionen der einzelnen Parteien jedoch nicht. Außer man sieht es als so dramatisch an, dass die SPD vom schröder'schen Kurs abweicht.
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Good judgement comes from experience, experience comes from bad judgement. |
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#17 |
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Weltmeister
Registriert seit: 25.10.2007
Beiträge: 189
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Steinbrück, Steinmeier etc. sind ja noch da und haben ja auch den Mut eher unangenehme Dinge nach vorn zu bringen - die sind also auf einem berechenbaren Kurs. Das ist ja schonmal was wert - und weil es was Wert ist wird auch der Ruf nach einem Come Back des Herrn Müntefering laut. Frau Ypsilanti hat nun auf Kommando von Kapitän Beck schon die dritte 180° Kursänderung in 3 Monaten vollzogen, weil das Ziel 'Regierungsbildung' in Ihrer Karte nicht deutlich genug eingezeichnet war. Der SPD Kurs ist also irgendwie immer 'richtig'. (So richtig wie die Uhrzeit, die eine kaputte analog Uhr zweimal am Tag anzeigt) |
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#18 |
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Forenbetreuer
Registriert seit: 26.11.2003
Ort: Emden/Göttingen
Beiträge: 2.797
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Die Situation der SPD ist wohl derzeit eher auf ein Führungsproblem zurückzuführen.
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#19 |
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Weltmeister
Registriert seit: 25.10.2007
Beiträge: 189
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Ich bin mal gespannt, wann die Frau Nales auf das vermeindlich nun müdegerittene Führungspferd aufspringt. Ich kann nur sehr schwer meine angespannt - freudige Erwartung auf das dann kommende Rodeo unterdrücken. Ach Wunschträume. |
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#20 |
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.:Big Al:.
Registriert seit: 11.10.2006
Ort: Lünen
Beiträge: 64
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Es ist im Großen und Ganzen normal das, das Volk einen Linksruck erlebt, wenn es feststellt das sie benachteiligt werden, im Gegensatz zu einem kleinen Prozentteil reicher Menschen in der BRD.
In einer Zeit in dem das Privatesierungsmonster um sich greift und die Menschen hören das die Konjunktur steigt, sie aber nichts davon haben, im Gegenteil, ist es normal das man nach Verstaatlichung ruft. Schlecht ist das nicht, aber die Wahrheit liegt irgendwo dazwischen. Der Kapitalmarkt ist ein Gewässer voller Haie, nichts ist beständig und niemand kann sich sicher fühlen. Weder die Macher noch die, die davon profitieren. Es ist Zeit für eine Reform, es ist Zeit für ein Eingreifen der staatlichen Institution. Wir wollen keinen sozialistischen Staat, wir wollen einen gerechten Staat, der das Volk an erster Stelle setzt und die Wohlhabenden in die Pflicht nimmt. Wir wissen alle das Sozialismus und Kommunismus in eine Diktatur führt, zu fast 100 Prozent. Das Einzige was wichtig ist, ist das die die viel haben, auch viel für die Gemeinschaft machen. So einfach ist das und das der Staat die Menschen in öffentliche Dingen wie, Stromversorgung, öffentliche Verkehrsmittel und Universitäten unterstützt. Somit wäre die eine oder andere Verstaatlichung nicht schlecht. |
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#21 |
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Weltmeister
Registriert seit: 25.10.2007
Beiträge: 189
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Privateigentum zu besitzen bedeutet Verpflichtungen zu besitzen und Verantwortung zu tragen. Man hat dann wirklich etwas zu verlieren und etwas zu gewinnen. Nur so geht es nach vorn. Privatisierung ist kein Monster sondern eine Fee mit schlechter Laune bei falscher Bedienung. Der Staat kümmert sich um die Gesetze, die dafür sorgen, dass die Lösungen, die sich der Kapitalbesitzer vorstellt niemanden Schädigen oder Herabwürdigen. Armut nach Deutscher Art ist aber nicht Gleichbedeutend mit dem Verlust der Würde. Am wichtigsten für diese Welt ist: Monetärpolitik. Ich wiederhole mich da. Wie gehen wir mit der Verteilung der erwirtschafteten Güter um ? Diese Frage beantwortet - Monetärpolitik. Wirklich vermögende Menschen müssen begreifen, dass sie für den Kapitalbesitz allein nicht auf Dauer eine Rendite von 20% und mehr bekommen können, wenn die Produktivität im selben System nur um 4% steigt. Aus rein mathematischen Gründen geht das schief. Folge: 1. Weltkrieg - Niedergang der Niederländer, Niedergang Roms, Niedergang des British Empire, Niedergang der USA in 2012 ?!? (Wir haben eher weniger Grund uns über letzteres zu freuen - die Alternativen müssten sich erst noch klarer herausbilden) |
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#22 |
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Registriert seit: 09.04.2008
Beiträge: 179
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Was ich sehe: - Marx/Engels Zitate sollen 1zu1 ins Parteigrundsatzprogramm geschrieben werden - bundesweit sammeln sich in der Basis der Linkspartei kommunistische Anhänger (Frau Wegner war/ist leider kein Einzelfall) die bis hoch in den Parteilisten kandidieren. - Linke Abgeordnete im Bundestag entsetzen mich immer mehr: Zuletzt fiel Norman Paech unangenehm auf als er Anti-Dalai Lama Sprüche von sich gab und Frau Schneider damit bestätigte, siehe Trupoli.de. - aufpassen sollte man auch auf die Gruppierung Marx21, die sich gezielt von unten in die Linkspartei drängt um ihre Vorstellungen durchzusetzen. Eines kann ich auf jeden Fall ableiten, die heutige Linkspartei ist sozialistischer und kommunistischer als es die PDS je war. Umso überraschender ist es eigentlich, dass die Stimmung im Land gegensätzliches beschreibt.
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Verfallen wir nicht in den Fehler, bei jedem Andersmeinenden entweder an seinem Verstand oder an seinem guten Willen zu zweifeln. Otto von Bismarck |
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#23 |
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Forenbetreuer
Registriert seit: 26.11.2003
Ort: Emden/Göttingen
Beiträge: 2.797
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#24 |
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.:Big Al:.
Registriert seit: 11.10.2006
Ort: Lünen
Beiträge: 64
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#25 |
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Weltmeister
Registriert seit: 25.10.2007
Beiträge: 189
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Dann gibt es SELBSTVERSTÄNDLICH mehr Armut. Das Scheitern des Kommunismus, der DDR, der Sovietunion und das soziale Versagen der Lateinamerikanischen Staaten bestehen darin, dass eine politische Elite darüber entscheided oder entschieden hat, wer genug Geld hat um es zu verstaatlichen. Trenne Kapital und Verantwortung und eines davon verschwindet - meistens beides - es gibt in der Geschichte keine anderen Beispiele. Eine prozentuale Quellensteuer auf alle Kapitalerträge ist ALLES was wir brauchen, um Gerechtigkeit auf der Kapitalseite herzustellen. Übrigens zahlen die oberen 20% in Deutschland 75% der Steuern. Es ist also schlichtweg Falsch, das in Deutschland die Reichen weniger zum Staatshaushalt beitragen als die Armen. Wir werden von zwei Seiten betrogen - von denen, die sich ein Leben in Luxus auf Staatskosten gönnen und von denen, die für Ihr Kapital 20% Rendite verlangen - egal ob das noch möglich ist oder nicht. Am Meisten aber von denen, die für DEIN Geld Verprechungen machen, die SIE in ein Amt heben sollen. |
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#26 |
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Registriert seit: 09.04.2008
Beiträge: 179
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@ChiefofStaff
Schade das du nicht auf meine Punkte eingegangen bist. Gerade der Aufschwung der KPF lässt mich aufhorchen, dazu hätte ich gerne ein Statement von dir gehört. Größtenteils hast du meine Zustimmung in dem was du sagst, ich sehe vieles ähnlich. Dennoch so klein ist das ideologische Problem in der Linkspartei nicht. Das könnte eines Tages zu ernsthaften Folgen führen, unterschätzt das bloß nicht. Momentan, auch wenn mich dafür viele ungläubig anschauen, sehe ich in der Linkspartei noch mehr Ähnlichkeit zur Gründungszeit der SPD als es diese Partei selbst wahren konnte. Das heisst im Umkehrschluss jedoch nicht das ich eher bereit bin euch zu wählen. Eines gefällt mir nämlich überhaupt nicht, der populistische Politstil. Wenn ich mir so anschaue was ihr fordert, muss ich immer an den Geldesel denken der leider niemanden zu Gute kommt. Nun, das ist aber ein anderes Thema. Marx, ihm Dummheit zu unterstellen wäre Torheit sondersgleichen. Seine Zeitanalysen waren für die damalige Zeit goldwert. Das Problem sind seine Schlussfolgerungen die oftmals zu theoretischer Natur waren, sie mussten förmlich falsch interpretiert werden. Weiterhin muss jedes System scheitern das gegen menschliche Natur ankämpft. Auch wenn es lang ist, Jürgen Albrecht hat einmal einen vortrefflichen Vortrag als Abrechnung mit dem Sozialismus gehalten, er richtet sich direkt an alle Marxisten. Da ich selbst ehemaliger DDR-Bürger war, ist dieser Vortrag seither auch meine Doktrin der Abrechnung. Man kann es nicht besser auführen!
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