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Alt 16.04.2008, 16:45   #1
Fokker
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Der Hunger greift um sich

Die Nahrungsmittelpreise steigen weltweit und in Ländern der dritten Welt kommt es zu Hungersnöten und hungerrevolten, wie zB auf Haiti.

Verantwortlich dafür soll die Produktion von Biosprit sein, so dass die Agrarflächen nicht mehr für die Nahrungsmittelproduktion zur Verfügung stehen.
Ein weiterer Grund für die Hungernöte ist die steigende Nachfrage nach Fleisch in aufsteigenden Ländern wie China. Jedoch muss für ein Kilo Fleisch erheblich mehr Getreide aufgebracht werden zur Produktion - dies fehlt dann natürlich an anderer Stelle.

Spekulation an den Börsen und das aufkaufen und vernichten oder die Subvention von brachliegenden Agrarflächen haben ihr übriges dazugetan.

Wie ist dieses problem zu lösen?
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Alt 16.04.2008, 17:20   #2
T-Rex
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Zitat: Fokker Beitrag anzeigen

Wie ist dieses problem zu lösen?
1. Kernenergie und Elektrifizierung des Straßenverkehrs
2. Grüne Gentechnik inkl. guter Gesetzgebung zum Thema Saatgut und Abstandszonen zu traditionellen Produkten.
3. Klügere Monetärpolitik - Inflationsbekämpfung in Deutschland und der EU
4. 3. im IWF
5. Wenn der IWF mit sich selbst klar gekommen ist: Entwicklungshilfe in Monetärpolitik
6. Keine Entwicklungshilfe, die Plantagen für Kaffe und Kakao subventioniert sondern eine, die die Entwicklung einer autarke Grundversorgung von Problemländern sicher stellt und dann erst Devisenquellen aufbaut.
7. Internationale Besteuerung von Kapital (das ist wohl das Wichtigste)

Es gibt da sicher noch einiges.

Vielleicht schaffen wir es ja, die Liste zunächst fortzuschreiben ohne uns gleich im Kleinkrieg über Details zu verzetteln - bewerten und 'Eine Meinung haben' kann man ja sicher immer schnell... aber in solchen Bewertungen gehen dann die interessanten Gedanken schnell unter.

Ich würde mir persönlich noch mehr Listenpunkte wünschen - das währe interessant für mich.
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Alt 16.04.2008, 17:30   #3
tdd
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Hi
die EU hat, wie von Fokker gesagt, Ackerland für viel Geld brachlegen lassen. Es wird dringend Zeit, dass diese Felder wieder reaktiviert werden, damit wir unseren Sprit selber anbauen können, statt es billig aus den armen Ländern zu kaufen.
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Alt 17.04.2008, 12:33   #4
Fokker
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Zitat: T-Rex Beitrag anzeigen
1. Kernenergie und Elektrifizierung des Straßenverkehrs
Hm, Kernenergie ist wohl dein Steckenpferd. Eine sichere Kerntechnologie hast aber auch du nicht im Petto - zumindest konntest du die Probleme nicht entkräften.
Zitat: T-Rex Beitrag anzeigen
2. Grüne Gentechnik inkl. guter Gesetzgebung zum Thema Saatgut und Abstandszonen zu traditionellen Produkten.
Klar Gentechnik ist sicher eine mögliche Lösung, jedoch können sich die Bauern damit auch abhängig von großen Konzernen machen, die Patente auf diese Pflanzensorten haben, das ist ja bereits heute so mit einigen Pflanzenzüchtungen. Außerdem ist es doch fraglich, ob ein Bauer der dritten Welt Zugang zu soetwas bekommt und wer das finanziert.
Einzig soetwas wie der "Golden Rice", der für Promotionszwecke entwickelt wurde mag da helfen. Aber die Konzerne werden ja nicht nur Pflanzen für die Promotion ihrer Gentechnik entwickeln.
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Alt 17.04.2008, 13:25   #5
T-Rex
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Zitat: Fokker Beitrag anzeigen
Hm, Kernenergie ist wohl dein Steckenpferd. Eine sichere Kerntechnologie hast aber auch du nicht im Petto - zumindest konntest du die Probleme nicht entkräften.
mein Steckpferd ist es Clichés zu hassen.

Eine breite Bevölkerungsschicht bezieht in Deutschland ihren Lebenszweck aus dem Aufblasen eines Popanzes - niemand nimmt getürkte Statistiken übel, wenn es um das Motzen über Kernenergie geht - manche Leute gehen Segeln andere haben eine Modelleisenbahn wieder andere Demonstrieren in Brokdorf.
Auf die Frage nach dem Warum werden die ewig gleichen Pseudofakten vorgerattert - unreflektiert und unwissend aber immer mit der moralischen Perspektive einer Mutter, die um Ihre Kinder fürchtet, weil der Bär im Haus ist.

Ich HASSE es - es ist der Spezies Mensch unwürdig so kritiklos Kritik zu äußern.

Die Menschheit sucht nach einer Methode, Bangladesh vielleicht nicht zu 90% zu überfluten und gleichzeitig die ewig wachsenden Ansprüche der Menschen zu befriedigen.

Der vielleicht vielversprechendste Weg wird dabei nicht beschritten. Aus Verblendung, aus Schiss und aus Machtgier.

Stattdessen kommen die Leute mit Konzepten, die voraussetzen, das Afrika der Korruption entkommt, Stromleitungen keinen ohmschen Widerstand besitzen, die Sonne nachts scheint, Solar Pannels aus Deutschland kommen oder das spaltbares Material knapp werden könnte.

Ferner scheint Deutschland 90% des Grundlaststroms auf Dauer nicht benötigen zu wollen (Braunkohle und Kernenergie)


Zitat: Fokker Beitrag anzeigen
Klar Gentechnik ist sicher eine mögliche Lösung, jedoch können sich die Bauern damit auch abhängig von großen Konzernen machen, die Patente auf diese Pflanzensorten haben, das ist ja bereits heute so mit einigen Pflanzenzüchtungen. Außerdem ist es doch fraglich, ob ein Bauer der dritten Welt Zugang zu soetwas bekommt und wer das finanziert.
Einzig soetwas wie der "Golden Rice", der für Promotionszwecke entwickelt wurde mag da helfen. Aber die Konzerne werden ja nicht nur Pflanzen für die Promotion ihrer Gentechnik entwickeln.
... das sollen sie ja auch nicht. Wenn es effizienter und produktiver ist, sollen die Entwickler der Produkte auch profitieren. Nur die Erzeuger sollen nicht leer ausgehen, weil Ihnen jede Verhandlungsposition durch Saatgut Patente genommen wurde.
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Alt 17.04.2008, 22:40   #6
tdd
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Hi
bei der Atomenergie gibt es zwei Probleme. Erstes Problem: Sollte etwas gründlich schief gehen, sind die Folgen fatal. Allerdings ist der Sicherheitsstandard trotz Vattenfall () in Deutschland sehr hoch. Das zweite Problem ist die Entsorgung des Strahlenmülls. Hier gibt es trotz 50 Jahren Atomkraft noch immer keine durchgesetzte Lösung. Atomkraft hat aber auch ganz tolle Seiten. So stoßen die Kraftwerke kein CO² aus und bringen gute Leistungswerte. Daher sollte man die Kernkraft nicht zu schnell fallen lassen, aber genauso wenig auf Kernkraft setzen, damit alternativen gesucht werden. Etwas schizophren, aber ohne Druck werden neue Entwicklungen zu langsam entwickelt.
Strom ist ebenfalls keine schlechte Idee für die Mobilität, allerdings in der Praxis nicht Marktreif. Die Batterien für eine angemessene Reichweite (400km+) und nachladen in unter 10 Minuten fehlen. Solange bewegen sich noch die Kolben im Auto auf und ab und werden vielleicht per E-Motor unterstützt.
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Alt 17.04.2008, 22:55   #7
Neuklon
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Zitat:
Wie ist dieses problem zu lösen?
Voraussetzung für eine Lösung ist menschliche Vernunft und eine global gesteuerte Problemlösung!!! Nur über regionale Eingriffe wird es nicht gehen, nicht mehr. Alleine daran scheitert es schon, so "arm" sieht es aus.

Angenommen die Voraussetzung wäre gegeben...am dringlichsten ist die Einführung landwirtschaftlicher Prioritätslisten. Die Nahrungsmittelproduktion müsste oberstes Gebot besitzen (Grund- und erst dann temporäre oder Luxusbedürfnisse). Überwacht sollte das ganze von einer weltweiten Aufsichtsbehörde sein die auch Grundpreise festlegt, je nach Lage.

Was derzeit passiert ist unglaublich...der Mensch entzieht sich selbst seiner Lebensgrundlage! Natürlich betrifft das nur die Ärmsten der Armen, eine Steigerung...denn bisher traf es nur "Ausgestoßene". Das Problem ist rein politischer Natur, das sollte uns bewusst sein.

Zitat:
Ferner scheint Deutschland 90% des Grundlaststroms auf Dauer nicht benötigen zu wollen (Braunkohle und Kernenergie)
1. Braunkohlekraftwerke werden massiv gefördert und gebaut, dank zukünftiger Filter senkt sich die Umweltbelastung erheblich. Woher nimmst du gegensätzliche Informationen?

2. Die Kernenergie ist (Oh Wunder) eine Energiequelle des fossilen Energieverbrennungszeitalters. Ich frage mich seit langem wie vor allem CDU/CSU und FDP
Fakten mißachten - ohne Uran keine Kernenergie! Der Rohstoff Uran wird zeitlich ungefähr identisch mit anderen fossilen Energierohstoffen erschöpft sein. Diese Energieform ist nicht zukunftstauglich, da brauche ich nicht einmal mit der Sicherheit und dem Risikobestandteil Abfall anfangen.
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Verfallen wir nicht in den Fehler, bei jedem Andersmeinenden entweder an seinem Verstand oder an seinem guten Willen zu zweifeln.
Otto von Bismarck
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Alt 18.04.2008, 00:33   #8
ChiefofStaff
.:Big Al:.
 
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Vorallem ist es wichtig, das wir und die westliche Welt, die reichen Industriestaaten darauf verzichten billige Nahrungsmittel aus diesen Ländern zu kaufen. Zumindestens im großen Stil. Was bringt Entwicklungshilfe im Agrarbereich, wenn die Menschen in diesen Ländern die damit angebauten Nahrungsmittel zu Schleuderpreisen an uns verkaufen. Hier muss eingegriffen werden, dann haben wir halt nicht immer Bananen oder was auch immer. Biosprit ist nur eine Ausrede, das Problem sind die dortigen Regierungen, die von unserem Geld profitieren, was für für billige Importe ausgeben, ohne das ihr eigenes Volk genug zu essen hat.
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Alt 19.04.2008, 15:30   #9
Benny
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Versuch das mal den Leuten zu sagen, dass sie nur zu bestimmten Zeiten Südfrüchte essen sollen. Oder dass sie ihr niedriges Gehalt oder ihr Hartz IV nicht für billige Nahrungsmittel aus der 3. Welt ausgeben sollen, sondern für teure aus Europa. Das ist ungefähr so schwer durchsetzbar wie ein Boykott chinesischer Produkte wegen Tibet.



Und deutsche AKWs sind sicher. Das Problem ist einfach, dass hier haltlose Schreckensszenarien für bare Münze genommen werden und die auf realen Fakten basierenden Einschätzungen als Propaganda der Betreiber angesehen werden. Deshalb glauben ja zum Beispiel auch viele Menschen in Deutschland, dass bei diesem Trafohäusschenbrand irgendwann mal die Gefahr eines Austritts von Radioaktivität bestanden hätte.
Durch AKWs in der westlichen Welt sind noch keine unbeteiligten geschädigt worden. Arbeiter in AKWs haben zwar schon manchmal Radioaktivität abbekommen, aber das waren insgesamt weniger Menschen, als allein bei der Explosion eines Kohlekraftwerkes umgekommen sind. Bei dieser Explosion sind auch mehr Menschen gestorben als bei Tschernobyl. Aber verfallen die Leute deshalb in Panik, weil es in D-Land Kohlekraftwerke gibt?

Und wir haben das Endlager in Gorleben. Die mussten dort fast nur noch den Abschlussbericht schreiben, da hat Trittin die Erkundung stoppen lassen. Und dann hat er das Nichtvorhandensein eines Endlagers als Argument für den Ausstieg benutzt. Das ist doch genauso, als würde ich bei mir im Nachbarhaus ein paar Fensterscheiben einwerfen und dann den Abriss dieses Hauses fordern, weil es dort zu gefährlich ist.

Die heute bekannten und zum heutigen Weltmarktpreis abbaubaren Uranvorkommen würden noch für ca. 200 Jahre reichen. Zusätzlich können neue Vorkommen gefunden werden, oder der Abbau wird sich durch eine Preiserhöhung an Stellen lohnen, wo dasheute noch nicht so ist. Ein Anstieg des Uranpreises hätte auch nur geringe Auswirkungen auf den Strompreis, da er nur 3-5% ausmacht. Für den Rest sind die Kosten für z.B. Bau des Kraftwerks oder Sicherheitseinrichtungen verantwortlich.
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Alt 19.04.2008, 19:37   #10
Au.Souchy
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Au.Souchy befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Die derzeitige Verknappung von Lebensmitteln geht auf den Boom beim Biosprit zurück. Das hat nichts mit AKWs oder Kohlekraftwerken zu tun sondern damit dass zuviel Agrarfläsche für die Gewinnung von Biosprit benutzt wird und deswegen die Preise vor allen Dingen für Reis und Mais zu hoch werden für die Ärmsten der Armen.
http://www.spiegel.de/wirtschaft/0,1518,521840,00.html
http://www.news.ch/Nestle+Kampf+um+A...935/detail.htm
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„Es gibt keine großen Entdeckungen und Fortschritte, solange es noch ein unglückliches Kind auf Erden gibt.“
Albert Einstein
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Alt 19.04.2008, 23:41   #11
Benny
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Benny befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Das mit dem Biosprit stimmt auf jeden Fall. Besonders krank finde ich es, dass für den Biosprit jetzt schon extra Land im Regenwald abgeholzt wird und das ganze dann als umweltfreundlich verkauft werden soll. Zum Glück ist E10 inzwischen gescheitert.
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Alt 21.04.2008, 00:15   #12
Fokker
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Zitat:
Durch AKWs in der westlichen Welt sind noch keine unbeteiligten geschädigt worden. Arbeiter in AKWs haben zwar schon manchmal Radioaktivität abbekommen, aber das waren insgesamt weniger Menschen, als allein bei der Explosion eines Kohlekraftwerkes umgekommen sind. Bei dieser Explosion sind auch mehr Menschen gestorben als bei Tschernobyl.
Aber wieviel Strahlung ist auch durch westliche Reaktoren und Entsorgungsanlagen in die Umwelt gelangt? Auch wenn eine Explosion eines Kohlekraftwerks schlimm ist, so sind die Folgen eines Super-GAUs ungleich größer, die Versicherungssumme von 2,5 Mrd. ist dagegen absolut lächerlich.
Außerdem ist es ja wohl zynisch zu behaupten, bei der Explosion seien mehr Menschen gestorben, als bei Tschernobyl... An den Folgen von Tschernobyl sind bereits 15.000 Menschen gestorben, ganz abgesehen von den gesundheitlichen Folgen für die Bevölkerung.
Zitat:
Und wir haben das Endlager in Gorleben. Die mussten dort fast nur noch den Abschlussbericht schreiben, da hat Trittin die Erkundung stoppen lassen. Und dann hat er das Nichtvorhandensein eines Endlagers als Argument für den Ausstieg benutzt. Das ist doch genauso, als würde ich bei mir im Nachbarhaus ein paar Fensterscheiben einwerfen und dann den Abriss dieses Hauses fordern, weil es dort zu gefährlich ist.
Ein Endlager kann es nicht geben, solange der hochverstrahlte Müll darin Jahr(zehn)tausende eingelagert werden muss. Welche umwelteinflüsse bis dahin herrschen kann man nicht vorraussagen, ganz abgesehen von der Verwaltung dieses Mülls, keine menschliche Verwaltung hat bisher auch nur annähernd eine Kontinuität erreicht, die dafür erforderlich wäre - wahrscheinlich wird es auch nie dazu kommen.
Zitat:
Die heute bekannten und zum heutigen Weltmarktpreis abbaubaren Uranvorkommen würden noch für ca. 200 Jahre reichen.
Nun dafür hätte ich gerne eine Quelle. Nutzbare Vorkommen - zugegebenermaßen die bisher bekannten - sollen bereits innerhalb von Jahrzehnten erschöpft sein.
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Alt 21.04.2008, 17:25   #13
Imago
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Imago befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
für eine Atomkraft pro/kontra Diskussion scheint mir das hier der falsche Thread zu sein

Zitat: ChiefofStaff
Vorallem ist es wichtig, das wir und die westliche Welt, die reichen Industriestaaten darauf verzichten billige Nahrungsmittel aus diesen Ländern zu kaufen. Zumindestens im großen Stil. Was bringt Entwicklungshilfe im Agrarbereich, wenn die Menschen in diesen Ländern die damit angebauten Nahrungsmittel zu Schleuderpreisen an uns verkaufen. Hier muss eingegriffen werden, dann haben wir halt nicht immer Bananen oder was auch immer. Biosprit ist nur eine Ausrede, das Problem sind die dortigen Regierungen, die von unserem Geld profitieren, was für für billige Importe ausgeben, ohne das ihr eigenes Volk genug zu essen hat.
++
Imago ist offline  
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