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#1 |
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Forenbetreuer
Registriert seit: 26.11.2003
Ort: Emden/Göttingen
Beiträge: 2.964
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Olympischer Fackellauf
Nachdem der Fackellauf in Paris und london zu einem Spießrutenlauf geriet, soll er jetzt evtl ganz abgeschafft werden.
In Paris kam es zu Ausschreitungen, in deren Folge die Fackel gelöscht werden musste. Auch in San Francisco wurden auf der Golden Gate Bridge Transparente aufgehängt, die an die Zustände in China erinnern. Das IOC denkt jetzt darüber nach, den globalen Fackellauf abzubrechen und ihn auch künftig nicht wieder einzuführen. Die IOC-Mitglieder geben sich tiefbetrübt ob der Proteste während des Fackellaufs. Das ist ja wohl lächerlich. Die Spiele hätten nicht nach Peking vergeben werden sollen, dann wäre es auch nicht zu diesen Ausschreitungen gekommen. Das es zu Protesten kommt, wenn die Spiele in einem Land stattfinden, wo gleichzeitig auf die Bürger geschossen wird und Regimekritiker deswegen inhaftiert werden - wer rechnet denn da nicht mit Demonstrationen und Radikalen?
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Good judgement comes from experience, experience comes from bad judgement. |
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#2 |
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.:Big Al:.
Registriert seit: 11.10.2006
Ort: Lünen
Beiträge: 64
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Genauso ist es, die Spiele nach China zu schicken, allein das war schon falsch. Aber was mich noch mehr stört ist die Tatsache, dass erst nach dem Tibet Zwischenfall, die Menschen diese Spiele in großen Maßen kritisieren und viele gegen diese Spiele sind. Ich meine bis auf das brutale Vorgehen gegen Tibet, ist nichts anders als vor 8 Jahren. Ein wenig heuchlerisch das Ganze. Ich hätte mir anstatt hunderte oder ein paar tausend Menschen, lieber ein paar hunder Tausend Menschen gewünscht, die Demonstrieren. Aber soviel Solidarität hat dann doch der Großteil der Bevölkerung, der Fackellaufstaaten, nicht mit Tibet. Schade...
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#3 |
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Administrator
Registriert seit: 26.11.2003
Ort: Wolfsburg
Beiträge: 719
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Hi
Mit Gewalt gegen die Gewalt in China zu protestieren halte ich nicht für zweckdienlich. Ein friedlicher Protest entlang des Fackellaufs wäre deutlich glaubwürdiger. Es gibt vielleicht mehr Presseecho, wenn die Fackel gelöscht wird, aber wie werden die Reaktionen sein? Ich denke, viele denken, die sind doch genauso wie die Chinesen, wieso sollten wir denn darüber empört sein. Der Vergleich mag nicht richtig sein, aber durch die Abwesendheit der Bilder aus Tibet entsteht ein Ungleichgewicht.
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mfg tdd
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#4 |
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Benutzer
Registriert seit: 03.09.2007
Beiträge: 148
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Auf jeden Fall kann man sagen dass die Tibeter den Zeitpunkt für ihre Unruhen gut gewählt haben. Wenn nicht demnächst Olympia wäre, glaub ich nicht, dass sich so viele im Westen jetzt dafür interessieren würden.
Es wäre sogar schon genug wenn einfach massenhaft tibetische Fahnen aus den Fenstern entlang der Route des Fackellaufs hängen würden. Das könnte man ja in den nächsten Städten versuchen. Das sehn die Leute in den Medien jedenfalls auch, und man stellt sich nicht auf eine Stufe mit den Chinesen, indem man gewaltsam handelt... |
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#5 |
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Querschläger
Registriert seit: 18.05.2004
Ort: Nürnberg
Beiträge: 1.130
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Nur damit ich das richtig verstehe: Wenn ich einen Fakelläufer umschubse und seine Fakel lösche stelle ich mich auf eine Ebene mit einer faschistischen Diktatur?
![]() Nicht dass ich solche Aktionen gutheissen würde, aber das Mißverhältnis erscheint mir dann doch ein bisschen krass. Die Gewaltverteufelung in unserer Gesellschaft artet inzwischen wirklich aus!
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"Political correctness is tyranny with manners". Charlton Heston Lieber eine Waffe in der Hand, als einen Polizisten am Telephon. Leute die keine Waffe besitzen sollten, halten sich nicht an Waffengesetze. |
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#6 |
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Forenbetreuer
Registriert seit: 26.11.2003
Ort: Emden/Göttingen
Beiträge: 2.964
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![]() Gewalt ist natürlich abzulehnen, aber Aktionen, die den reibungslosen Ablauf des Fackellaufs stören, begrüße ich. In den Medien habe ich bis jetzt vor allem gehört, dass man dem Läufer die Fackel entreissen oder einen Feuerlöscher einsetzen wollte... Soetwas hält sich noch im Rahmen.
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#7 |
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Querschläger
Registriert seit: 18.05.2004
Ort: Nürnberg
Beiträge: 1.130
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Was bitte soll die Polizei sonst tun?
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"Political correctness is tyranny with manners". Charlton Heston Lieber eine Waffe in der Hand, als einen Polizisten am Telephon. Leute die keine Waffe besitzen sollten, halten sich nicht an Waffengesetze. |
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#8 |
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Forenbetreuer
Registriert seit: 26.11.2003
Ort: Emden/Göttingen
Beiträge: 2.964
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Nichts anderes. Aber Sympathieträger sind sie eben nicht gerade.
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#9 |
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Querschläger
Registriert seit: 18.05.2004
Ort: Nürnberg
Beiträge: 1.130
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Wenn ich einem Fakelläufer (der mit den derzeitigen Vorgängen in Tibet nicht das Geringste zu tun hat) ermögliche einer Tradition nachzugehen, ohne dabei angegriffen zu werden, bin ich also kein Sympathieträger mehr?
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#10 |
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Benutzer
Registriert seit: 03.09.2007
Beiträge: 148
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Mal was andres: ein Fackelträger in den USA hat jetzt die Tibet Fahne auf seinem Ärmel in die Kamera gehalten. Wie findet ihr sowas, oder ? |
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#11 |
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Forenbetreuer
Registriert seit: 26.11.2003
Ort: Emden/Göttingen
Beiträge: 2.964
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Wer die Durchführung der Spiele/des Fackellaufs unterstützt, läßt sich also von China für seine Zwecke instrumentalisieren. Daher meine Bezeichnung als zusätzliche Kolonne der Chinesen.
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#12 |
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Querschläger
Registriert seit: 18.05.2004
Ort: Nürnberg
Beiträge: 1.130
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#13 |
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Benutzer
Registriert seit: 26.09.2007
Beiträge: 175
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.Und was soll der Schmarrn von wegen Fackel entreissen ist akzeptabel für dich? Ist es jetzt ok Veranstaltungen zu sabotieren, deren Motive wir nicht gutheissen? Ein Freibrief bspw. bei Demonstrationen Transparente zu zerstören, Mikrofone/Lautsprecher von Rednern zu stören, etc. ? Und ich dachte die Freiheit eine politische Meinung zu vertreten/untersützen ohne deswegen auf der Straße gleich aufgefressen zu werden wäre eine der Freiheiten die hier so glorreich verteidigt werden soll. |
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