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#1 |
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Forenbetreuer
Registriert seit: 26.11.2003
Ort: Emden/Göttingen
Beiträge: 2.981
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Studiengebühren - abgeschafft
In Hessen wird ein Gesetz vorbereitet, womit die Studiengebühren abgeschafft werden. Begründung ist, dass man mehr Studenten braucht und nicht weniger.
In Hamburg wird von CDU und Grünen ein neues Modell zu den Studiengebühren entwickelt, welches sich auch nicht verkehrt anhört: Während des Studiums bezahlt man keine Gebühren. Erst wenn man das Studium erfolgreich abgeschlossen hat und eine bestimmte Einkommensgrenze überschreitet, muss man pro Semester 375 EUR zurückzahlen. Letztere Möglichkeit hört sich für mich sehr praktikabel an. Damit werden Studenten entlastet und der Schuldenberg beim Eintritt in den Beruf bleibt so auch überschaulich.
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Good judgement comes from experience, experience comes from bad judgement. |
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#2 |
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Querschläger
Registriert seit: 18.05.2004
Ort: Nürnberg
Beiträge: 1.131
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Sollte Hessen die Studiengebühren tatsächlich im Alleingang abschaffen, kann man sich schonmal auf einen Ansturm von Studenten aus den benachbarten Bundesländern einstellen. Ob das so ganz im Sinne des Erfinders ist?
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"Political correctness is tyranny with manners". Charlton Heston Lieber eine Waffe in der Hand, als einen Polizisten am Telephon. Leute die keine Waffe besitzen sollten, halten sich nicht an Waffengesetze. |
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#3 |
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Benutzer
Registriert seit: 26.09.2007
Beiträge: 176
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Es gibt doch jetzt noch einige Bundesländer die Studiengebühren überhaupt gar nicht erst eingeführt haben, afaik. Berlin, Brandenburg, MeckPomm, Schleswig-Holstein(?)
Wär ja mal interessant zu wissen wie sich die Studentenzahlen dort entwickelt haben ... |
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#4 |
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Benutzer
Registriert seit: 09.04.2008
Beiträge: 390
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@Imago
Ich kann dir eines ganz sicher sagen: Ostdeutschland ist über jeden Studenten froh und nimmt ihn mit Kusshand. Das CHE kommt mittlerweile sogar zum Schluss das die Studienbedingungen in Sachsen-Anhalt deutschlandweit am besten sind, insgesamt schneidet der Osten besser ab. Zum Thema 2 Links: http://money.de.msn.com/Studium_Arti...mentID=6115987 http://www.spiegel.de/unispiegel/stu...475759,00.html
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Verfallen wir nicht in den Fehler, bei jedem Andersmeinenden entweder an seinem Verstand oder an seinem guten Willen zu zweifeln. Otto von Bismarck |
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#5 |
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Benutzer
Registriert seit: 26.09.2007
Beiträge: 176
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hmpf, bin ich wohl voll in die falsche Richtung gewandert
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#6 |
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Forenbetreuer
Registriert seit: 26.11.2003
Ort: Emden/Göttingen
Beiträge: 2.981
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In Hessen gibt es keine Studiengebühren mehr! Heute hat der hessische Landtag die Studiengebühren abgeschafft. SPD, Grüne und die Linke haben mit ihrer Stimmenmehrheit die Studiengebühren zum Wintersemester 08/09 abgeschafft.
Jetzt werden die ca. 90 000 000,00 Euro aus Landesmitteln aufgebracht und nicht von Studenten. Damit hat die SPD ihr Wahlversprechen der Abschaffung von Studiengebühren wahr gemacht. Laut einer Abgeordneten ist Hessen damit das erste Land weltweit, welches Studiengebühren nach der Einführung wieder abschafft. Da können sich alle hessischen Studenten jetzt freuen. Persönlich würde ich einen Domino-Effekt in der Hinsicht begrüßen. Wobei mir auch das Hamburger-Modell als Kompromiss zusagt.
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#7 |
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Forenbetreuer
Registriert seit: 26.11.2003
Ort: Emden/Göttingen
Beiträge: 2.981
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Nun hat Roland Koch die Unterschrift unter dem Gesetz verweigert aufgrund formaler Fehler im Gesetzestext.
Der hessische Landtag steht kurz vor der Sommerpause und es wird jetzt beraten, wie weiter verfahren wird. War ja schon fast klar, dass dieses Gesetz nicht so einfach umgesetzt wird.
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#8 |
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Querschläger
Registriert seit: 18.05.2004
Ort: Nürnberg
Beiträge: 1.131
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Klar, denn Koch würden die 90 Millionen im Staatshaushalt fehlen, mit dem er immerhin regieren muss.
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"Political correctness is tyranny with manners". Charlton Heston Lieber eine Waffe in der Hand, als einen Polizisten am Telephon. Leute die keine Waffe besitzen sollten, halten sich nicht an Waffengesetze. |
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#9 |
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Forenbetreuer
Registriert seit: 26.11.2003
Ort: Emden/Göttingen
Beiträge: 2.981
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0,4 % des Landeshaushaltes sollte es den Hessen wert sein gut ausgebildete Fachkräfte zu bekommen und nicht später einen Fachkräftemangel zu erleben aufgrund zu hoher Studiengebühren.
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#10 |
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Querschläger
Registriert seit: 18.05.2004
Ort: Nürnberg
Beiträge: 1.131
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Es bleibt ja nicht bei diesen 0,4 %. Für 2005 machte Bildung in Hessen ganze 27,4% des Gesamthaushaltes aus und war damit der zweitgrößte Posten im hessischen Landeshaushalt. Wo soll Koch nun auf die Schnelle weitere 90 Millionen hernehmen? Da bliebe ihm nur das Aufnehmen neuer Schulden, oder aber Kürzungen in anderen Bereichen.
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