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Benutzer
Registriert seit: 25.03.2008
Beiträge: 1
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CHINA UND TIBET
Aus welcher Begründung braucht China überhaupt mit Dalai zu verhandeln??? Tibet war und ist ein fester Bestandteil Chinas, und so wird es auch bleiben, egal ob die Eurpäer oder Amerikaner es wollen oder nicht. Die Tibeter haben wie Sklaven unter der Terroherrschaft von tibetischer Monarchie und der britischen Kolonialherrschaft gelebt. Erst nach der "Einspeisung" Tibets durch die Vollsrepublik werden die Tibeter Schritt für Schritt von der bittersten Armut befreit. Die chinesische Regierung investiert jährlich rund 200 Millionen USD in Tibet und haben dort unzählige Schulen, Krankenhäuser , Klöster sowie die Infrastruktur gebaut . Damit werden die Lebensbedingungen von den Tibetern kontinuierlich verbessert. Die deutsche Regierung könnte wirklich beim Wiederaufbau der neuen Bundesländern eine Scheibe von der chinesischen Regierung abschneiden. Trotz all der unumstrittenen Fortschritte in Tibet streben jetzt viele gewalttätige Tibeter nach Unabhängigkeit Tibets. Um ihre Ziele zu erreichen scheuen die Gewaltlosigkeit preisenden Tibeter nicht mal vor Morden unschuldiger Zivilisten zurück. Gegen diese Terroristen muss die chinesische Regierung mit aller Härte vorgehen. Wieso ruft die Terrobekämpfung in China einen Aufschrei der Empörung bei den westlichen Ländern hervor und wird sogar als "Menschenrechtsverletzung" abgestempelt???
Die EU Politiker glauben doch nicht ernsthaft daran, dass die EU China dazu bewegen könnte, mit dem Dalai über die Tibet-Frage zu verhandeln. Womit denn??? Mit Wirtschaftssanktionen??? Als Zeit-Leser müssen Sie alle über grundlegende volkswirtschaftiche Fachkenntnisse verfügen. Glauben Sie ernsthaft daran, dass so was funktionieren wird??? Es ist nicht abzustreiten, dass die chinesische Regierung durch die Olympischen Spiele in Beijing ein neues China vor der Weltgemeinschaft präsentieren möchte. Heutzutage werden solchen Sportereignissen immer politische sowie ökologische Bedeutungen verliehen. Ich würde die Olympitschen Spiele als eine große Party mit dem Motto"Die Welt zu Gast bei Freunden" bezeichnen. Die Menchen aus allen Ländern der Welt mit verschiedenen Reglionen und Hautfarben werden herzlich nach Beijing eingeladen. Wenn aber die EU durchs Fernbleiben von der Party die chinesische Regierung dazu "zwingen" wollen, wider den Willen des gesamten chinesischen Volkes mit dem Dalai Lama zu verhandeln, kann ich diese Bestrebung nur als ein Indiz für die unwahrscheinliche Naivität der EU-Politiker interpretieren. Wer keine Lust hat, bei den olympischen Spielen mitzuwirken, kann ruhig zu Hause bleiben und den Sommerurlaub genießen. Auch ohne die Sportler aus der EU Ländern würden die Olympischen Spiele in Beijing planmäßig stattfinden. Eines kann ich als Chinese Ihnen sagen: Wir Chinesen sind ein friedliebendes Volk. Wenn es aber um die Souveränität und Einheit Chinas geht, ist China alle Mittel recht. Wir Chinesen würden wie ein Mann hinter der chinesischen Regierung stehen. Ihr Europäer führen keine Verhandlungen mit Terroristen. Wir Chinesen führen keine Verhanldungen mit Separatisten !!! Das gilt sowohl für die Taiwan-Frage als auch für die Tibet-Frage. Übrigens sollten die europäischen Medien lieber ein wenig recherchieren, bevor sie überhaupt über etwas berichten. Wenn man nicht in der Lage ist, die chinesischen und indischen Polizisten voneinander zu unterscheiden, taugt man eigentlich nicht als Journalist, auch wenn es momentan in "the old Europe" an jungen und gut ausgebildeten Kräften mangelt. Die Journalisten im Goldenen Westen genießen die Medienfreiheit, nicht wie ihre arme Kollegen in China. Trotzdem soll man nicht die sich in Indien ereigneten Demos und Festnahmen einfach so über die 8000 Meter hohe Himalaya in Lasah versetzen, nicht wahr??? Medienfreiheit ist nicht der Medienfrechheit gleichzusetzen,oder??? Außerdem sind die Krankenwagen in China weiß lackiert und sind mit dem Zeichen des Roten Kreuzes versehen. Die Polizeiwagen sehen völlig anders aus. Ich trage zwar Brillen, kann aber auch ohne Brillen einen Krankenwagen und einen Polizeiwagen voneinander unterscheiden. Einige westliche Journalisten müssen in großer Panik geraten sein, um die Rettungsversuche der Sicherheitskräfte und gewalttätige Festnahmen miteinander zu verwechseln. Als ein gutgläubiger Mensch würde ich Ihren Journalisten und Medien keine Arglist unterstellen. Nobody is perfect, wie Ihr Europäer so schön auszudrucken pflegen. Wenn aber solche Ausrutscher wie der umstrittene Spiegel-Artikel "die gelben Spionen" sich wiederholt einstellen würden, muss ich aber die Glaubwürdigkeit der hochgewürdigten freien westlichen Medien in Frage stellen. Es ist wirklich so schwer den Aufstieg Chinas zu akzeptieren? Es ist wirklich so schmerzhaft zuzusehen, dass die ökologische und psychologische Überlegenheit der europäischen Länder gegenüber China schwindet? |
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/(bb|[^b]{2})/
Registriert seit: 25.09.2007
Ort: Aachen
Beiträge: 75
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In der EU wird nicht erst seit den Tibeter Vorfällen überall dazu aufgerufen, die olympischen Spiele zu boykottieren. |
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Forenbetreuer
Registriert seit: 26.11.2003
Ort: Emden/Göttingen
Beiträge: 2.760
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Dein Text erscheint mir im ganzen wie eine Drohung: "Freßt oder sterbt". Du versuchst China in ein gutes Licht zu rücken und gibst zu verstehen, dass die internationale Presse vom Gelaber des Tenzin Gyatso geblendet wird. Dennoch kannst auch du Menschenrechtsverletzungen in deinem Land nicht wegreden.
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Good judgement comes from experience, experience comes from bad judgement. |
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Querschläger
Registriert seit: 18.05.2004
Ort: Nürnberg
Beiträge: 1.023
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2. Kommt es wohl weniger darauf an was der Westen will, als vielmehr auf den Willen der Tibeter. ![]()
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"Political correctness is tyranny with manners". Charlton Heston |
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Weltmeister
Registriert seit: 25.10.2007
Beiträge: 189
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China ist über Jahrtausende das weitentwickelteste und mächtigste Volk des Planeten gewesen. Die kurze Unterbrechung der jüngeren Geschichte scheint sich dem Ende zu neigen.
Viele Deutsche glauben, Deutschland könne durch Ihre Politker Forderungen an China stellen und diese Forderungen mit großer wirtschaftlicher Macht nachdruck verleihen. Das ist mehr als lächerlich. Wir sind zu wenige und nicht produktiv genug, um wirtschaftlichen Einfluss auf China durchzusetzen. Selbst als EU viele dieses sehr schwer - besonders in der aktuellen Situation. Aber. China als gutem Nachbarn zu helfen, einen guten Weg zu finden - das IST ein Weg. Wir haben in unserer deutschen und europäischen Geschichte durchaus mehr als ein Beispiel separatistischer Tendenzen und haben gewisse Erfolge erzielt. Will China erfolgreich sein ? Was für eine lächerliche Frage. Letztendlich hat China nur dann Frieden, wenn die Unruhen beendet werden können. Es steht aber nicht zu hoffen, dass dies durch Polizeieinsätze und unbeugsame Sturheit zu erreichen ist - ich kenne kein Beispiel in der Geschichte, die zeigt das dies funktioniert. Auf der anderen Seite gibt es viele Möglichkeiten, die nicht Tibet die Abspaltung gestatten aber mehr Religionsfreiheit und einige Autonomien. Hong-Kong zeigt, wie gut dies funktionieren kann. Sun Tzu wusste schon, dass eine zu lang andauernde Kriegsführung nur die Niederlage bringen kann. China kann das besser. |
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Querschläger
Registriert seit: 18.05.2004
Ort: Nürnberg
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Weltmeister
Registriert seit: 25.10.2007
Beiträge: 189
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Erst die Dampfmaschine von Watt brachte Europa kurzfristig, bis wir diese Position durch grausame Kriege und Verbrechen gegen die Menschlickeit wieder verspielten an die Spitze der Zivilisation. Schwarzpulver, Porzellan, der Kompass - das sind chinesische Errungenschaften. Die Herrschaften hatten zwischen 5000 v Chr. bis 1700 irgendwas den Status, den Amerika gerade verliert. Ich bin mal gespannt wie sich die Welt so entwickelt. Es ist ja nicht ganz ausgeschlossen, das wir es bald wieder sind, die Mauern bauen und aufeinander schiessen und in China die Welt wieder in Ordnung ist. Geschichtlich ist die Zeit, die Du für Deine moralische Entrüstung als Grundlage nimmst jedenfalls mikroskopisch klein. |
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#8 |
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Querschläger
Registriert seit: 18.05.2004
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Weltmeister
Registriert seit: 25.10.2007
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Die verhältnismäßig große Freiheit, die wir heute genießen ist das Ergebnis recht frischer geschichtlicher Ereignisse, die sich keineswegs gradlinig und behutsam ereignet haben. England und die Falklands !? Weitere Beispiele lassen sich unendlich aufreihen. Noch ist dieser neue Maßstab noch nicht einmal überall in Europa angekommen und ich währe etwas verwundert, wenn China sich ändern würde, weil wir es aus einer moralisch erhöhten Position fordern. China wird sich weiter im mörderischen Tempo ändern und im Moment sind wir mikroskopisch kleinkarriert dagegen. Man hat einiges Aufzuholen, da hast Du recht - aber China wird weiter mehr Menschen pro stunde aus Armut, Ahnungslosigkeit und Knechtschaft befreien als je eine nation zuvor. Am Beispiel Tjenamen - dies Massaker an den protestierenden Studenten - kann man es auch ganz gut erkennen. Zu dieser Zeit hatte die Parteielite und besonders die Behörden vor Ort absolut keinen Plan, wie eine simple Demo zu beherrschen ist. Sie HATTEN damals nur die Armee - und wenn das einzige Werkzeug, das man hat ein Hammer ist ?! Damals hat ein Provinzkomissar entscheiden zu schießen - das ist keine geplante Aktion gewesen (wie Milosevic gegen die Albaner beschlossen hatte) sondern eine ungesteuerte Eskalation - galoppierende Dummheit. Heute sieht es schon anders aus - man lernt zwar dort schnell und ist trotzdem noch weit davon entfernt dieses überkochende Land richtig in den Griff zu bekommen. Die jungen Chinesen kriegen ja eigendlich jetzt erst mit, wie die Welt ausserhalb Chinas aussieht - schau sie Dir in zwei Jahren nochmal an - dann sieht die Welt zumindest dort schon wieder ganz anders aus. Die Schriftzeichen für ein gutes Rechtsystem und Umweltschutz sind dort gerade erst erfunden. Morgen schon könnten sie besser aussehen als unsere. Weisst Du noch, als alle rätselten, wie es wohl aussieht, wenn in Peking keiner mehr Fahrrad fährt sondern Auto ? Sie haben es über Nacht beantwortet. |
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Querschläger
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Die chinesische Kultur ist seit Jahrtausenden so wie sie ist und sie wird sich auch durch moderne Konsumgüter oder Forschungen nicht verändern. Selbst einem Schlächter wie Mao ist es lediglich gelungen, das Ganze rot anzustreichen und umzutaufen. Jemand der sich hierzulande über Überwachungsgesetze aufregt, Mindestlöhne fordert und bei jeder passenden und unpassenden Gelegenheit von Menschenrechten redet, macht sich mehr als unglaubwürdig, wenn er gleichzeitig China hochlobt.
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#11 |
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Forenbetreuer
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