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Alt 12.03.2008, 17:29   #1
Leitwolf
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Leitwolf befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
SPD stürzt in Rekordtief

http://www.spiegel.de/politik/deutsc...499978,00.html

Erschreckend vor allem die 13% für die Linken...
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"Political correctness is tyranny with manners".
Charlton Heston

Lieber eine Waffe in der Hand, als einen Polizisten am Telephon.

Leute die keine Waffe besitzen sollten, halten sich nicht an Waffengesetze.
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Alt 12.03.2008, 20:13   #2
Fokker
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Fokker befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Erschreckend finde ich es nicht, eher eine logische Folge. Die Große Koalition bringt nur wenig voran, vor allem bei Themen die eben den kleinen Mann betreffen, wie beispielsweise den Mindestlohn.
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Alt 12.03.2008, 23:36   #3
tdd
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tdd hat die Renommee-Anzeige deaktiviert
Hi
die SPD mischt sich grade sebst auf. Es geht nur noch um den Machtkampf für oder gegen Beck. Sowas schreckt das Volk ab: "Die da oben kümmern sich nur um sich selber". Da kann die Linke mit klassischen SPD Themen punkten. Die SPD muss sich wieder profilieren und politsche Tagespunkte auf den Tisch bringen. Nur so können sie aus ihren Tief heraus kommen.
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mfg
tdd
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Alt 13.03.2008, 18:38   #4
Killerkeks
 
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Zitat: tdd Beitrag anzeigen
Hi
die SPD mischt sich grade sebst auf. Es geht nur noch um den Machtkampf für oder gegen Beck. Sowas schreckt das Volk ab: "Die da oben kümmern sich nur um sich selber". Da kann die Linke mit klassischen SPD Themen punkten. Die SPD muss sich wieder profilieren und politsche Tagespunkte auf den Tisch bringen. Nur so können sie aus ihren Tief heraus kommen.
So siehts aus... Und erschreckend find ich es noch nicht einmal... Die Linke ist ja wesentlich weiter rechts angesiedelt als die JuSos zu Zeiten von Schröder als Vorsitzender...

kex
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Es ist manchmal besser, überhaupt nicht zu denken als intensiv und falsch zu denken.

George Bernard Shaw (1856-1950)
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Alt 16.03.2008, 21:10   #5
Fokker
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Diejenigen, die von der SPD zur Linkspartei wechseln, kann die SPD sicherlich nicht halten, wenn sie die Linkspartei verteufelt, während es dennoch Schnittmengen im Programm gibt...
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Alt 16.03.2008, 23:25     #6
Leitwolf
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Leitwolf befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Dann schauen wir doch mal welche Alternativen die SPD hat:

1. Sie akzeptiert die SED als links von ihre stehende koalitionsfähige Partei. Dann wird sie vielleicht einige der Wähler halten oder zurückgewinnen, aber die SED etabliert sich beim Wähler und wird dauerhaft zum Problem für die SPD. Außerdem wird so mancher Wähler dem die Altkommunisten suspekt sind zu anderen Parteien wechseln.

2. Sie bewegt sich selbst so weit nach links, dass niemand mehr auf die SED angewiesen ist. Dann wird sie bei der nächsten Regierungsbildung aber entweder ihre Glaubwürdigkeit oder ihre Koalitionsfähigkeit verlieren. Außerdem so manchen doch eher konservativen Wähler.

Eines der größten Probleme der SPD ist der extreme Linksruck unserer Gesellschaft. Konnte man sich früher noch bequem in der Mitte positionieren, so ist dort heute die Union hingerutscht. Orientiert man sich weiter nach links, dann steht die SED schon Gewehr bei Fuß. Wenig Platz für eine SPD.
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Alt 17.03.2008, 17:38   #7
T-Rex
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Zitat: Fokker Beitrag anzeigen
Diejenigen, die von der SPD zur Linkspartei wechseln, kann die SPD sicherlich nicht halten, wenn sie die Linkspartei verteufelt, während es dennoch Schnittmengen im Programm gibt...
Das Programatische ist bei beiden gleich. Man überbietet sich mit Verprechungen - mehr für alle - Robin Hood reitet wieder - die Wirtschaft läuft von selbst - Geld hat mit Arbeit nichts zu tun.

(Den selben Fehler machen auch die Neocons - Geld für Kapital funktioniert auch auf Dauer nicht - nur Geld für Arbeit macht eigendlich Sinn je bedeutender desto wertvoller - Qualifikation ist immer noch der Schlüssel)
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Alt 17.03.2008, 23:26   #8
Benny
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Also die CDU ist nun wirklich nicht in der Mitte - außer in ihrer Eogenwahrnehmung
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Alt 18.03.2008, 01:58   #9
Fokker
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Zitat: Leitwolf Beitrag anzeigen
1. Sie akzeptiert die SED als links von ihre stehende koalitionsfähige Partei. Dann wird sie vielleicht einige der Wähler halten oder zurückgewinnen, aber die SED etabliert sich beim Wähler und wird dauerhaft zum Problem für die SPD. Außerdem wird so mancher Wähler dem die Altkommunisten suspekt sind zu anderen Parteien wechseln.
Als koalitionsfähige Partei ist sie doch schon akzeptiert oder zählen ostdeutsche bundesländer nichts?

Es bleibt nur eine Koalition mit der Linken einzugehen und zu hoffen, dass ihr Populismus als solcher entlarvt werden kann.
Die CDU hat es mit der Schill-Partei ähnlich gemacht.
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Alt 18.03.2008, 14:16     #10
Leitwolf
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Zitat: Benny Beitrag anzeigen
Also die CDU ist nun wirklich nicht in der Mitte - außer in ihrer Eogenwahrnehmung
Wo würdest du die CDU denn einordnen? Rechts? Im Schnitt der deutschen Parteien mit Sicherheit. Verglichen mit anderen europäischen Staaten wirst du die CDU allerdings ziemlich genau in der politischen Mitte finden. Dann kommt lange Zeit garnichts mehr und dann der rechte Rand mit seinen Verschwörungstheorien. Eine gesunde rechtskonservative Partei wirst du in Deutschland vergeblich suchen.

Zitat: Fokker Beitrag anzeigen
Als koalitionsfähige Partei ist sie doch schon akzeptiert oder zählen ostdeutsche bundesländer nichts?
Es gibt bisher rot-rote Koalitionen in zwei Bundesländern. Zunächst einmal Berlin das jedoch weniger ein klassisches ostdeutsches Bundesland ist. Berlin lässt sich ohnehin nur sehr begrenzt mit anderen Bundesländern oder gar dem Bund vergleichen. Einerseits ist es ein Stadtstaat und damit muss es immer unter ballungsraumtechnischen Gesichtspunkten betrachtet werden. Dann ist es das einzige Bundesland, das um ein ostdeutsches Gebiet erweitert wurde. Und zuletzt kommt noch hinzu, dass Berlin über Jahrzehnte hinweg einen absoluten Sonderstatus innehatte, der sich bis heute auf die Mentalität der Bürger auswirkt.
Ziehen wir es trotzdem als Vergleich heran, dann fällt auf dass die SPD bei der letzten Wahl so gut wie keine Stimmen hinzugewinnen konnte. Der Zuwachs beläuft sich auf gerade mal 1%. Die "Linke" dagegen hat deutlich an Stimmen verloren, jedoch nicht an die SPD sondern an Grüne und WASG, was letztlich auf interne Probleme zurückgehen dürfte. Trotzdem ist die Linke mit über 9% fest im Landtag etabliert und regiert weiter.
In Mecklenburg-Vorpommern, das als Flächenbundesland wohl eher zum Vergleich geeignet ist, hat die SPD 2006 mehr als 10% an Stimmen verloren, die SED ist dagegen stabil geblieben und hat sich fest etabliert. Gewinner waren hier FDP und NPD.

Eine Koalition mit der SED kann insofern nur mehr den Zweck haben regierungsfähig zu bleiben. Ihr auf diese Weise Stimmen abspenstig zu machen halte ich für ausgemachten Käse. Selbst Harald Ringstorff hat nach zweimaligem Koalieren mit der SED eingesehen, dass er seiner eigenen Partei nur schadet und sich für eine große Koalition entschieden.
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Alt 19.03.2008, 00:26   #11
Fokker
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Wenn man jetzt nach deinen Ausführungen geht, muss man also sagen, dass die Linke sehr wohl Regierungsverantwortung übernehmen kann und dann noch positiv von den Wählern wahrgenommen wird...

Ganz abgesehen davon kannst du mir sicher erklären, was die westdeutsche Linke mit der SED zu tun hat oder gab es einen Massenexodus von ehem. PDSlern in den Westen?
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Alt 19.03.2008, 13:06     #12
Leitwolf
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Zitat: Fokker Beitrag anzeigen
Wenn man jetzt nach deinen Ausführungen geht, muss man also sagen, dass die Linke sehr wohl Regierungsverantwortung übernehmen kann
Warum? Weil sie mal mitregieren durfte? Dann brauchen wir ja auch nur einen Blöden, der mit der NPD eine Koalition eingeht, um diese plötzlich demokratisch zu etablieren...

Zitat: Fokker Beitrag anzeigen
und dann noch positiv von den Wählern wahrgenommen wird...
Hattest du nicht genau das vorhin als Problem der SPD erkannt?

Zitat: Fokker Beitrag anzeigen
Ganz abgesehen davon kannst du mir sicher erklären, was die westdeutsche Linke mit der SED zu tun hat oder gab es einen Massenexodus von ehem. PDSlern in den Westen?
Die "Linkspartei" ist und bleibt die Nachfolgepartei der SED und daher werde ich mir auch in Zukunft die Freiheit herausnehmen sie so zu bezeichnen.
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Alt 20.03.2008, 11:44   #13
Au.Souchy
Master of Desaster
 
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Zitat: Leitwolf Beitrag anzeigen
Die "Linkspartei" ist und bleibt die Nachfolgepartei der SED und daher werde ich mir auch in Zukunft die Freiheit herausnehmen sie so zu bezeichnen.
Nimmst du dir denn auch die Freiheit Frau Merkel weiter als Sekretärin für Propaganda ind der FDJ zu bezeichnen? Oder CDU/CSU und FDP als Blockparteien?
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Die drei großen Feinde der Unabhängigkeit sind die Habenichtse, die Reichen und die Parteien.
Friedrich Wilhelm Nietzsche
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Lieber die Polizei am Telefon, als die Strassen voll bewaffneter Irrer.
Au.Souchy ist offline  
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