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#1 |
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Forenbetreuer
Registriert seit: 26.11.2003
Ort: Emden/Göttingen
Beiträge: 3.134
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NATO - "North Atlantic Treaty Organisation"
Die NATO, gegründet 1949, wurde zu Zeiten des Kalten Krieges gegründet. Wenn es auch nie so direkt gesagt wurde, so ist doch klar, dass die NATO ein Atombündnis war. Mittlerweile ist der Kalte krieg vorbei, der Warschauer Vertrag aufgelöst. Die NATO hat diesen Wandel überlebt. Jetzt steht nicht mehr die nukleare Verteidigung im Vordergrund, das Feindbild existiert ja nicht mehr. Die NATO hat neue Aufgaben bekommen. So ist die NATO jetzt bereit an sogenannten "Out-of-Area" Operationen teilzunehmen (zB Afghanistan). Ebenso sollen schnelle Eingreiftruppen in Krisengebieten intervenieren. Hierfür steht auch die NATO Response Force (NRF) zur Verfügung. Aber brauchen wir das denn wirklich? Wird durch diese Änderungen in der Ausrichtung der NATO nicht eher eine globale Bedrohung aufgebaut? Könnte man nicht sagen, die NATO dient heute dem Ziel Wirtschaftsinteressen der NATO-Mitgleider durchzusetzen? Für Deutschland ist die NATO doch eigentlich überflüssig geworden. Innerhalb Europas gibt es keinen Staat mehr, der Deutschland angreifen würde oder könnte. Falls doch gibt es immer noch die OSZE. Für den "Krieg gegen den Terror" ist die NATO sowieso ungeeignet, eine Zusammenarbeit könnte man auch anders organisieren.
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#2 |
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Benutzer
Registriert seit: 17.01.2004
Ort: Berlin
Beiträge: 139
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AW: NATO - Muss das denn noch sein?
Die NATO ist überflüssig und eh nur zum langen Arm der USA verkommen.
Was wir benötigen, ist eine EU-Streitmacht. Diese würde en ernsthaftes Gegengewicht darstellen und der globalen Veränderungen gerecht werden. |
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#3 |
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Administrator
Registriert seit: 26.11.2003
Ort: Wolfsburg
Beiträge: 736
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AW: NATO - Muss das denn noch sein?
Hi
ich würde die NATO nicht so schnell abschreiben. Ja, es muss auch da noch reformiert werden. Derzeit steht die NATO eher unter der Führung der USA, weil die NATO truppen eigentlich auch nur aus den amerikanischen streitkräften besteht. Da muss Europa mit der "EU-Truppe" nachziehen anstatt auf Armeen einzelner Länder zu setzen. Falls die NATO aufgelöst wird und die EU dann eine eigene Armee aufstellt, mache ich mir sorgen ob das nicht schiefgehen könnte und es zum Rüstungswettstreit zwischen EU und USA kommen könnte.
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mfg tdd
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#4 |
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Forenbetreuer
Registriert seit: 26.11.2003
Ort: Emden/Göttingen
Beiträge: 3.134
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AW: NATO - Muss das denn noch sein?
Es besteht kein großer ideologischer Unterschied zwischen der EU und den USA. Wirtschaftlich ist man auch aufeinander angewiesen und eng miteinander verwoben.
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#5 |
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Beiträge: n/a
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AW: NATO - Muss das denn noch sein?
![]() Was soll ich mir darunter vorstellen? Sollte man zusehen wenn sich in anderen Ländern Bürgerkriege/Völkermorde oder ähnlich geartete Konflikte abspielen? Wenn nein, wie anders sollte man eingreifen als mit dem Militär? Wenn wir nun schoneinmal dieses Militärbündnis haben, was seit über 50 Jahren besteht, dann können wir dieses doch auch dazu nutzen um uns diesen Aufgaben zu widmen. Klar muss eventuell hier und da was reformiert werden(vielleicht sollte der Name auch mal angepasst werden ), aber der Vorteil ist doch, dass hier die notwendigen Strukturen schon vorhanden sind.Und die NATO als langen Arm der USA zu bezeichnen ist imho auch falsch.Immerhin fanden afaik die letzten NATO Einsätze immer nur mit der rechtlichen Grundlage einer UN-Resolution statt. Glaubst du z.b. Deutschland hat irgendwelche wirtschaftlichen Vorteile von den Bundeswehreinsätzen in Afghanistan/Kosovo/Bosnien? Wozu Unmengen von Geld investieren um Strukturen aufzubauen die man mit schon hat? Gegen wen würde das ein ernsthaftes Gegengewicht darstellen? Die USA? Warum sollte die EU ein militärischen Gegengewicht zu den USA darstellen wollen? Warum sollten wir die "Vereinigten Staaten von Europa" schaffen wollen?Wollen wir wieder Zustände wie im Kalten Krieg heraufbeschwören? CU Imago |
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#6 |
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Forenbetreuer
Registriert seit: 26.11.2003
Ort: Emden/Göttingen
Beiträge: 3.134
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AW: NATO - Muss das denn noch sein?
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#7 |
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Benutzer
Registriert seit: 28.03.2004
Ort: bei den Drachen ^^
Beiträge: 41
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#8 |
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Forenbetreuer
Registriert seit: 26.11.2003
Ort: Emden/Göttingen
Beiträge: 3.134
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AW: NATO - Muss das denn noch sein?
OSZE - Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa
Hier nochmal näheres: http://de.wikipedia.org/wiki/OSZE Imho weit weniger bedrohlich als eine NATO.
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#9 |
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Benutzer
Registriert seit: 18.02.2004
Ort: Aachen
Beiträge: 468
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AW: NATO - Muss das denn noch sein?
Über den weltweiten Einsatz der NATO lässt sich natürlich streiten, doch wurden die NATO-Truppen bisher mit bedacht eingesetzt, so wurden auch im Irak nur Truppen während der Anfangsphase im Nordirak eingesetzt um den Mitgliedsstaat Türkei zu schützen. In dieser Region zeigt sich evtl. auch etwas deutlicher die Aktualität militärischer Bündnisse, nicht überall ist die Lage so stabil wie in Westeuropa. Einsatzkräfte zum EInsatz in Krisenregionen können sinnvolle Aufgaben erfüllen, offensiv ausgelegt scheint mir die NATO hingegen überhaupt nicht. IMO war die NATO nicht nur als Bündnis zur Abwendung des atomaren Risikos gedacht, viel mehr als Gegenpol des damaligen Gegners UDSSR. EIn Krieg hätte nicht zwangsweise mit Nuklearwaffen geführt werden müssen, doch musste in Europa eine starke Verteidigung geschaffen werden, jenseits des Vorhangs stand eine nicht zu unterschätzende konventionelle Armee. Du darfst ein Bündnis nicht mit einer eigenen Armee verwechseln, das Ziel ist es einheitliche Strukturen zu schaffen, die so unter den europäischen NATO-Mitgliedern nicht vorhanden sind, jeder Staat kocht sein eigenes Süppchen. Die Strukturen sind nicht vorhanden, einige europäische Staaten hätten zudem nichts dagegen auch offensiver zu agieren um wirtschaftliche Interessen zu unterstützen, wie es die USA sicherlich betreiben. Zudem stellt die NATO nur ein Oberkommando, während die europäischen Armeen alle mit unterschiedlichem Material ausgestattet sind, es wäre um ein vielfaches einfacher eine eigene große Armee zu gründen. So wären die zusätzlichen Kosten auch schnell durch den Wegfall von vielfachen Verwaltungsstrukturen eingespart.
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"Nothing in life is to be feared, it is only to be understood." Marie Curie |
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#10 |
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Benutzer
Registriert seit: 18.02.2004
Ort: Aachen
Beiträge: 468
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AW: NATO - Muss das denn noch sein?
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"Nothing in life is to be feared, it is only to be understood." Marie Curie |
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#11 |
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Administrator
Registriert seit: 26.11.2003
Ort: Wolfsburg
Beiträge: 736
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AW: NATO - Muss das denn noch sein?
noch, aber wer weiß. In einem Land, in der ein Bush Jr. Präsident werden kann, könnte ein "Bush III." kommen, der noch durchgeknallter ist und glaubt, dass auch Europa eine gefahr für die USA sein könnte. Ich darf nur an die drohung einer Invasion in Den Haag erinnern, falls ein US-Soldat vorm Kriegsverbrechertribunal angeklagt wird. Und folgende aussage bekräftigt nur meine beführchtung: Zitat: <TABLE cellSpacing=0 cellPadding=6 width="100%" border=0><TBODY><TR><TD class=alt2 style="BORDER-RIGHT: 1px inset; BORDER-TOP: 1px inset; BORDER-LEFT: 1px inset; BORDER-BOTTOM: 1px inset">Zitat von ToTo was wir benötigen, ist eine EU-Streitmacht. Diese würde en ernsthaftes Gegengewicht darstellen und der globalen Veränderungen gerecht werden. </TD></TR></TBODY></TABLE> Das beduetet nix anderes als aufrüsten.
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mfg tdd
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#12 |
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Beiträge: n/a
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AW: NATO - Muss das denn noch sein?
Natürlich kann man mit Gwalt keine Konflike lösen.Aber man kann zumindest eine solche Lage herstellen in der man ernsthaft daran gehen kann eben dieses Problem zu lösen. Andernfalls bliebe nur die Option zuzuschauen.
CU Imago |
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