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#1 |
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Weltmeister
Registriert seit: 25.10.2007
Beiträge: 189
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Energieversorgung wackelt
Einem Artikel der FTD zufolge kann es in absehbarer Zeit zu folgenreichen Engpässen in der Energieversorgung kommen. Da kaum noch neue Großkraftwerke für die Grundversorgung gebaut werden werde es wahrscheinlich zu Black Outs kommen, die der Gesellschaft erheblich schaden.
Artikle ist hier: http://www.ftd.de/unternehmen/handel...13275.html?p=2 ____________________ Mein Standpunkt Wann endlich findet dieses Land eine Linie - entweder zu einer plausibel durchfinanzierten Abkehr von Kohle und Uran hin zu Erdgas und Importstrom oder - dann aber mit Forschungsschwerpunkt auf effizienten Entsorgungs- und Kreislaufkonzepten - zur Renaissance der Atomenergie. |
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#2 |
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Forenbetreuer
Registriert seit: 26.11.2003
Ort: Emden/Göttingen
Beiträge: 2.811
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Bei einem europaweitem Strommarkt glaube ich erstmal nicht so schnell an black outs. Wie der Artikel ja selber schon sagt, können sich die Stromkonzerne auf ihren bisherigen Kraftwerken ausruhen, diese liefern genug Strom und fahren dazu noch hohe Gewinne ein.
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Good judgement comes from experience, experience comes from bad judgement. |
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#3 |
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Weltmeister
Registriert seit: 25.10.2007
Beiträge: 189
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#4 |
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Registriert seit: 24.12.2003
Ort: Keksdose ;)
Beiträge: 838
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Ein Artikel von der ftd... sagt das nicht shcon alles ? ;o)
Naja unser Super-Clement wird das schon richten... ![]()
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..:: visit (¯`·. www.intim-board.info .·´¯) ::..
Es ist manchmal besser, überhaupt nicht zu denken als intensiv und falsch zu denken. George Bernard Shaw (1856-1950) |
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#5 |
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Forenbetreuer
Registriert seit: 26.11.2003
Ort: Emden/Göttingen
Beiträge: 2.811
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Die Stromkonzerne werden sich wohl oder übel dazu durchringen müssen Investitionen in Kraftwerke zu tätigen, auch wenn ihnen das im Moment nicht so in den Kram paßt. Wahrscheinlich scheint mir, dass man durch diese Haltung den Bau von Atomkraftwerken durchsetzen will.
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Good judgement comes from experience, experience comes from bad judgement. |
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#6 |
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Weltmeister
Registriert seit: 25.10.2007
Beiträge: 189
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Atomkraft bedeutet doch, dass man ständig aufwändig Forschen und Entwickeln muss - das kostet doch nur unnötig. Außerdem stellt man sich gegen die Öffentlichkeit und muss mit teuren Imagekampagnen gegenhalten. Am liebsten würden die Strom nach Deutschland importieren. Mit Handel hätten die am wenigsten Aufwand bei hohen Verdienstmöglichkeiten. Außer der geächteten Atomkraft bleibt für den Grundbedarf noch Import, Kohle und Gas. Kohlekraftwerke sind fast unmöglich zu genehmigen und für Gas kommt nicht jeder Standort in Frage. An nicht-fossilen Energiequellen für dei Grundlast kommt in Deutschland nichts außer Atomenergie in Frage - wenn man selbst Strom produzieren will. Mit 8 gramm CO2/kWh steht die Atomenergie in guter Konkurrenz zu Windrädern (36 g/kWh) und Solarenergie (120 g/kwH). Ich dachte ausserdem, das das Grid nur schleppend erneuert wird - geschweige denn ausgebaut - im prinzip sind 2/3 der Überlandleitungen marode (versprödung) - daher auch die jüngsten Ausfälle unter Eislast vor 2 Jahren. Die Übergangspunkte nach Frankreich sind sehr begrenzt. Daher ja auch die Forderung einiger Parteien (Grün und Gelb soweit ich weiss) nach Milliardeninvestitionen in das so genannte Super Grid. Die anderen Parteien fahren da eine Blockadetaktik. Die SPD möchte die Kumples in der Braunkohle nicht arbeitslos machen und die CDU hätte gerne finanzkräftige Stromerzeuger im eigenen Land. Lange können wir aber nicht mehr 'rumeiern bis wir uns entscheiden wo es denn hingehen soll. Wenn wir Atomkraftwerke abschalten wollen, müssen wir für Ersatz sorgen. |
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#7 |
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Weltmeister
Registriert seit: 25.10.2007
Beiträge: 189
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Das sagt mir erstmal, dass dies offensichtlich ein finanzielles Problem ist. Wenn Strom Brüste hätte, stände darüber auch mal was vernünftiges im Stern oder in Gala ![]() |
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#8 |
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Forenbetreuer
Registriert seit: 26.11.2003
Ort: Emden/Göttingen
Beiträge: 2.811
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Good judgement comes from experience, experience comes from bad judgement. |
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#9 |
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Weltmeister
Registriert seit: 25.10.2007
Beiträge: 189
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2) Sind die alle doof ? 3) Uran ist nicht der einzige Brennstoff - da gibt's noch Thorium - wir waren mal fast soweit aber die Wiederaufbereitung war nicht gelöst. 4) Wiederaufbereitung - in den alten Stäben steckt noch so manches, was Probleme bereitet (Am Hf Pu etc) das Purex Verfahren trennt Plutonium ab, dass dann erneut verwendet werden kann. Solche Verfahren sind auch für die restlichen spaltbaren Isotopen möglich (stand der wissenschaft - nicht der technik). Das Resultat währe: Langfristig billige Energie - Abfälle, die nicht länger als 100 Jahre gefährlich sind und die keine waffenfähigen Stoffe mehr beinhalten. 5) Wir befreien diesen Planeten von atomwaffenfähigem Uran. |
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#10 |
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Forenbetreuer
Registriert seit: 26.11.2003
Ort: Emden/Göttingen
Beiträge: 2.811
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Außerdem wird auch dieses Verfahren zur Rohstoffgewinnung endlich sein.
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Good judgement comes from experience, experience comes from bad judgement. |
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#11 |
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Weltmeister
Registriert seit: 25.10.2007
Beiträge: 189
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Atomkraft kann man hingegen kaum in den Griff kriegen. Sorry - aber Deine Sandburg war doof ! |
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#12 |
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Weltmeister
Registriert seit: 25.10.2007
Beiträge: 189
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Sorry - ich nerve Dich - ich weiss. Du hast so eine breit akzeptierte harmonische anti Atomkrafthaltung und da kommt einer und ist ein bischen dafür - das nervt echt. Aber ich bin kein Hobbywissenschaftler oder möchtegern Politiker - ich bin promovierter Naturwissenschaftler und kenne den Laden in Jülich wo sie das Konzept entworfen haben ganz gut. Der THTR und der Reaktor in Prypjat sind unterschiedlich wie U-Boot und Fahrrad. Na klar gibt's gemeinsamkeiten. Graphit. Graphit ist Kohlenstoff und wenn's heiss genug wird brennts beim RBMK 1000 - dabei entsteht obendrein noch Knallgas. Beim THTR kanns aber nicht zu heiss werden, solange sich Graphit nicht spontan in Erdbeermarmelade oder eine andere irgendwie fluide Phase umsetzt. Nur Harry Potter kann da was machen. Es gibt keinen Gau beim THTR - das liegt an den im Graphit immobilisierten Nukleiden. Daran liegt auch das Problem bei der Wiederaufarbeitung. Die Nukleide sind dann immer noch immobil. Das Ding ist was schwerste Unfälle betrifft das sicherste Konzept überhaupt - während die RBMK 1000 beim Anlauf sehr schierig zu balancieren sind - dabei kann auch mal so viel Hitze entstehen, dass sich das Graphit entzündet etc... was dann auch passiert ist. In den THTR könnte theoretisch ein Passgierjet einschlagen und alles Helium aus dem Primärkreislauf in die Umwelt entweichen (He kann im THTR nicht selbst radioaktiv werden). Sollte es dann wegen des Kerosins brennen hat jede Dorffeuerwehr den Brand mit Pilsener gelöscht bis die 20cm dm Graphitkugeln Feuer fangen und zwar theoritisch im Unterhemd - na gut ich nehme an die trügen dann Vollschutz weils cooler aussieht - Blei brauchen die aber nicht. Das ganze Drama geht völlig ohne Fische mit drei Augen und andere ungewollte Gentechnikexperimente ab. Also ist das Ding Sicherheitstechnisch das genaue Gegenteil von dem RBMK 1000. Man hats nicht gemacht, weil Uran viel billiger -die Aufbereitung so teuer ist etc etc.. So nun bist auch Du aufgeklärt. |
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