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Pro und Kontra: Atomenergie - Ja/Nein
 #  Pro  #  Kontra
1 + nur 5% Lifetime Kostenanteil fallen auf Rohstoffkosten
05.08.2008 17:15 von T-Rex
6 - evtl. ist die demontierte Forschungslandschaft nun nicht mehr rechtzeitig wiederzubeleben.
05.08.2008 17:53 von T-Rex
2 + in Frankreich kostet Strom 10 cent pro KWh in Deutschland eher 18 und in Italien (no Atomstrom) 26
05.08.2008 17:16 von T-Rex
7 - Risiko eines SuperGAUs nur minimierbar, aber nicht auszuschließen.
06.08.2008 01:28 von tdd
3 + Atomtechnologie liefert konkurrenzlos effizient Grundlaststrom
05.08.2008 17:21 von T-Rex
8
Gegenargument zu #4:
- Mehr Müll vergrößert das Entsorgungsproblem. Die Folgekosten gehen noch gar nicht in die Stromkosten ein.
06.08.2008 01:30 von tdd
4 + man kann aus Atommüll nicht aussteigen. Das es kein vernünftiges Entsorgungskonzept gibt ändert nur der, der die Technologie voran treibt und eben nicht wer aussteigt.
05.08.2008 17:27 von T-Rex
9
Gegenargument zu #2:
Da der Strompreis nicht aufgrund der günstigsten Methode zur Energieerzeugung berechnet wird, macht Atomstrom keinen Unterschied bei den Strompreisen - außer man setzt auf 100% Atomstrom. Dann müssten allerdings tausende neuer AKWs gebaut werden, was ebenso illusorisch ist.
06.08.2008 02:43 von Fokker
5 + Nukleare Grundlasterzeugung ist die günstigste Voraussetzung für die wirtschaftliche Einführung von Solar- und Windenergie - ferner für einen Einstieg in die Elektrifizierung des Straßenverkehrs.
05.08.2008 17:29 von T-Rex
10 Nur 3% der Primärenergie weltweit wird aus Atmstrom erzeugt.
06.08.2008 02:44 von Fokker
15 + Ein SuperGau ist schon mit der jetzt verfügbaren Technologie physikalisch nicht mehr möglich.
08.08.2008 11:14 von T-Rex
11 Es gibt genügend wirtschaftliche Konzepte zur umstellung der Energieerzeugung auf erneuerbare Energien. Mehrere Studien zu dem Thema haben dies bewiesen, bspw. von der Uni-Kassel.
06.08.2008 02:47 von Fokker
16 + Die Mengen an Atommüll, die durch einen sofortigen Ausstieg aus der Atomenergie in Deutschland vermieden würde ist irrelevant gering. Die Vermeidung dieser Mengen macht kein einziges Endlager und keine Entsorgungsforschung überflüssig.
08.08.2008 11:18 von T-Rex
12 Atomenergie wird zukünftig teuer und zum Klimakiller, da der Aufwand und auch der Preis des Rohstoffs in Zukunft steigen wird.
06.08.2008 02:48 von Fokker
17
Gegenargument zu #14:
Der Betrieb von Atomenergieanlagen oder Kohlekraftwerke ist die Voraussetzung für den Einsatz von "EE", die NICHT Grundlastfähig sind (alle außer Geothermie).

Die Forschung an - und der Einsatz von Atomenergieanlagen widerspricht nicht dem Ausbau von Solar- und Windkraft und schon gar nicht der Forschung im Bereich Energiesysteme sondern hat sie in der Vergangenheit und Gegenwart erst ermöglicht.
08.08.2008 11:41 von T-Rex
13 Atomanlagen werden in dritte Welt Länder exportiert, wo man zu recht um die Sicherheit fürchten muss.
06.08.2008 02:51 von Fokker
18 + Die CO2 Bilanz moderner Atomenergieanlagen ist besser als die von heute verfügbaren Solaranlagen - jedenfalls im Moment.
08.08.2008 11:58 von T-Rex
14 Durch die Umstellung auf EE kann Deutschland Marktführer auf diesem Markt werden. Da dies auf jeden Fall die kommende Technologie ist, kann man so eine wirtschaftsstrategische Position besetzen und halten.
06.08.2008 02:53 von Fokker
19 + Atomwaffenfähiges Material wird 'verheizt'
08.08.2008 12:03 von T-Rex
23
Gegenargument zu #17:
EE sind sehr wohl Grundlastfähig. Wie du schon schriebst, gibt es Geothermie und Wasserkraft, die man zur Deckung der Grundlast nutzen kann. Im Übrigen hat dies nichts mit der Marktführerstellung zu tun!
29.08.2008 15:13 von Fokker
20 + Die Freisetzung von Radioaktivität stellt nicht in jedem Fall ein Gesundheitsrisiko dar und nicht jeder Störfall ist ein Todesrisiko
08.08.2008 12:05 von T-Rex
24
Gegenargument zu #18:
Die CO2-Bilanz der Atomkraft wird in Zukunft schlechter werden.
29.08.2008 15:14 von Fokker
21 + Atomtechnologie steht erst am Anfang der Entwicklung. Hohes wirtschaftliches Potential bieten Kraftwerke, die nicht auf Uran 238 als Primärenergieträger angewiesen sind, neue Sicherheitskonzepte, neue Aufbereitungskonzepte und neue Entsorgungskonzepte.
08.08.2008 12:09 von T-Rex
25
Gegenargument zu #19:
Atomwaffenfähiges Material wird derzeit höchstens theoretisch verheizt. Bis dies marktreif ist, wird es noch dauern und abgerüstet wird derzeit ebensowenig.
29.08.2008 15:15 von Fokker
22
Gegenargument zu #10:
Nur weil Wasserkraft für viele Industrieländer mit Abstand die wichtigste Stromquelle ist - daraus kann sich logischerweise für Deutschland nicht ableiten, dass Atomstrom nicht benötigt wird.
13.08.2008 10:26 von T-Rex
26
Gegenargument zu #20:
Aber es gibt und gab immer wieder Störfälle bei denen große Mengen Radioaktivität frei wurden und ein Gesundheitsrisiko auf jeden Fall besteht/bestand. Außerdem sind in Zusammenhang mit der Kernenergie schon viele Menschen gestorben. Tschernobyl ist da nur ein Fall von vielen.
29.08.2008 15:17 von Fokker
34
Gegenargument zu #25:
In den 1990ern wurde Uran aus dem Rückbau von Atomwaffen gewonnen. Der Weltmarktpreis für Uran sank.
04.09.2008 11:23 von disputatio
27 Mit Atomkraft bleibt Deutschland weiterhin abhängig von Rohstoff-Importen (Uran) aus dem Ausland.
04.09.2008 10:54 von disputatio
35
Gegenargument zu #29:
Das Laden von Akkus für den Straßenverkehr ist auch nicht-kontinuierlich möglich - dennoch wird elektrischer Individualverkehr erst ähnlich nützlich wie der konventionelle, wenn auch eine effiziente und stetige Verfügbarkeit von Energie gegeben ist.

Akkus zu horten und zu tauschen um Netzschwankungen auszubüglen ist deutlich ineffizienter und unpraktischer als Akkus sofort und schnell zu laden.
08.09.2008 12:12 von T-Rex
28
Gegenargument zu #3:
Die wahren Kosten der Atomenergie stecken nicht im Strompreis: a) Die Rücklagen der AKW-Betreiber reichen nicht für die Endlagerung. b) Im Falle eines GAUS reichten die Rücklagen nicht mal mehr um 1% des Schadens zu bezahlen. c) Die Atomenergie wurde so wie die Erneuerbaren Energien heute - staatlich gefördert. Unterschied: Bei der Atomenergie flossen die Gelder direkt. Heute zahlt der Verbraucher über die Einspeisevergütung. d) Die Bewachung der Atomtransporte zahlt der Staat.
04.09.2008 10:59 von disputatio
36
Gegenargument zu #31:
Dies ist kein Gegenargument zu 16, denn es wurde in 16 nicht bestritten, dass zusätzlicher Müll Kosten verursacht - es ging in 16 auch nicht um die Betriebsrisiken sondern ledglich um eine Abschätzung der Kostenerleichterung durch einen Ausstieg.

Die Kosten werden kaum geringer, da auch im Falle eines Ausstiegs nicht auf die kapitalintensiven Infrastukturen verzichtet werden könnte. Lediglich die pro KWh vernachlässigbar geringen Kosten für die Einkapselung, Aufarbeitung und Transport würden gespart.
08.09.2008 12:17 von T-Rex
29
Gegenargument zu #5:
Das laden von Akkus (Elektrifizierung des Straßenverkehrs) funktioniert auch mit unkontinuierlichen Stromquellen.
04.09.2008 11:03 von disputatio
37
Gegenargument zu #27:
Die Abhängigkeit von Rohstofflieferanten bei der Erzeugung von Elektrizität ist nicht relevant. Lediglich 5% der Lebenszeitkosten eines AKWs entfallen auf Rohstoffe und ein AKW kann extrem kosteneffizient Strom erzeugen.

Uran ist nicht selten und es stehen als Ersatzstoffe Thorium sowie Isotope aus den Reststoffen von Uranbrennstäben zur Verfügung.
08.09.2008 12:55 von T-Rex
30
Gegenargument zu #15:
a) die verfügbaren Technologie (EPR-Reaktoren) haben nur ein 10 mal geringeres Risiko. Das Restrisiko besteht auch hier. [quelle]
b) die verfügbaren Technologie wird derzeit in den meisten AKWs nicht angewendet.
04.09.2008 11:07 von disputatio
38
Gegenargument zu #33:
Nr. 33 ------>

ist unwahr.

Die viel zitierten Experimente und Pilotanlagen zum Partitioning und der Transmutation sowie die experimentell fundierten Möglichkeiten zum Deep Burn zeigen, dass es realisierbare Möglichkeiten zur endgültigen Entsorgung und Vermeidung von gefährlichen Abfallstoffen schon heute gibt.

Der weltweite Boom der nuklearen Energieerzeugung begräbt alle Prophezeiungen eines vorzeitigen Endes des beginnenden nuklearen Zeitalters.
08.09.2008 13:03 von T-Rex
31
Gegenargument zu #16:
Das stimmt nicht. Jede Tonne Müll verursacht zusätzliche Kosten (Konditionierung, Verpackung, Transport, Einlagerung, 1. Kontrolle nach 1000. Jahren, 2. Kontrolle nach 2000 Jahren, ...).
Jede weitere Betriebstunde birgt das Risiko eines Unfalls.
04.09.2008 11:10 von disputatio
39
Gegenargument zu #32:
Das durch freigesetzte Radionukleide nicht unbedingt ein stark erhöhtes Krebsrisiko ausgeht - je nach Art und Menge - wird sehr wohl häufig und von einem Großteil der Menschen in Deutschland bestritten.

Das Vertrauen in atomare Technologie und in die Energieerzeuger ist irrational stark eingeschränkt, so wie es in den 50er Jahren irrational groß war. Dies ist sicher die natürliche Folge der haarsträubenden Nachläßigkeiten und der schlechten Informationspolitik in der Vergangenheit.
08.09.2008 13:04 von T-Rex
32
Gegenargument zu #20:
Stimmt - aber das hat auch niemand bezweifelt. Kein wirkliches Argument. Entscheidend ist, dass es bei einigen Unfällen zu Gesundheitsrisiken und Todesfällen kam, und jederzeit wieder kommen kann.
04.09.2008 11:12 von disputatio
40
Gegenargument zu #30:
30 ist kein Gegenargument zu 15.

In 15 wurde beauptet, dass ein SuperGau mit geeigneter Technik physikalisch auszuschließen ist. (EPR - THTR später evtl. Rubia).

In 30 wurde ein Wikipedia Artikel mit Neutralitätswarnung zitiert, der keinen Bezug auf einen SuperGau Fall nimmt.

In dem angeführten Artikel wird lediglich ein Bezug zum GAU des EPR genommen, der aber im Falle des EPR besonders weit ausgelegt wird - es wird beim EPR Konzept sogar der extrem unwahrscheinliche Fall einer Kernschmelze berücksichtigt.
08.09.2008 13:05 von T-Rex
33
Gegenargument zu #21:
Die Atomtechnologie ist am Ende. Seit 50 Jahren wurde keine praktikable Möglichkeit gefunden den Müll ungefährlich zu machen. Die Brütertechnologie hat sich als zu gefährlich erwiesen. Einzig die Sicherheitstechnologie wurde verbessert. Die praktische Umsetzung dieser Konzepte hinkt allerdings 20 Jahre hinterher.
04.09.2008 11:15 von disputatio
49
Gegenargument zu #42:
Eine dauerhafte Verzwanzigfachung des Uranpreises ist unrealistisch - schon durch eine Verdoppelung würden große Teile der bisher nicht abbauwürdigen Vorkommen abbauwürdig.

Ausserdem kann Thorium als Brennstoff genutzt werden
08.09.2008 19:30 von T-Rex
41
Gegenargument zu #36:
Hier geht es um Atomkraft generell und nicht um baldigen oder sofortigen Ausstieg. Oder!?
08.09.2008 15:14 von disputatio
50
Gegenargument zu #43:
Uran kommt von Natur aus in Seewasser vor. Selbstverständlich ist Uran auch dort gefährlich - die Gefahr ist nur nicht relevant - darum ging es in #39
08.09.2008 19:35 von T-Rex
42
Gegenargument zu #37:
Die Abhängigkeit von Rohstofflieferanten bei der Erzeugung von Elektrizität ist eben doch relevant. Schon mal was vom Öl-Kartell OPEC gehört? Warum sollte es bei Uran zu keiner Kostenexplosion kommen, wenn alle anderen Energie-Rohstoffe so teuer werden? Der Preis wird erst gedeckelt, durch die Kosten der Urangewinnung aus Meerwasser - und der ist sehr hoch. Auch wenn es nur derzeit nur 5% sind - wenn sich der Uranpreis verzwanzigfacht, dann macht das Uran plötzlich mehr als 50% des Energiepreises aus. Das bedeutet für den Energiepreis ein Anstieg um etwa 100%. Atomstrom wird in Zukunft nicht so "billig" bleiben. Erneuerbare Energien hingegen können nur günstiger werden.
08.09.2008 15:22 von disputatio
51
Gegenargument zu #47:
Enthält eine Bitte und eine Frage aber kein Argument - der Diskussionsteil befindet sich weiter unten
08.09.2008 19:44 von T-Rex
43
Gegenargument zu #39:
Welcher anerkannte Wissenschaftler / Studie bezeifelt die Gefährlichkeit radioaktiver Partikel? Quelle bitte.
08.09.2008 15:25 von disputatio
    44
Gegenargument zu #40:
A) In #15 wurde behauptet, dass die 100% sichere Technologie bereits existiert. Bitte Quelle dazu.
B) Die EPR-Technicht ist nicht sicher. Ein Resrisiko bleibt, und das wird auch immer so bleiben. Die Neutralitätswarnung bei Wikipedia bezieht sich auf den Abschnitt "Kritik" und nicht auf den Abschnitt "Sicherheitskonzept", die meine Aussage bestätig #30. Nenne erstmal selbst eine Quelle, die deine 100%ig sichere derzeit verfügbare Technologie belegt.
C) Kann ich nicht nachvollziehen, warum #30B kein Argument zu #15 sein soll.
08.09.2008 15:34 von disputatio
    45
Gegenargument zu #35:
Es bleibt dabei: Das laden von Akkus (Elektrifizierung des Straßenverkehrs) funktioniert auch mit unkontinuierlichen Stromquellen. Windkraftwerke erzeugen nacht zusätzlichen Strom, der die Akkus der E-Autos aufladen kann. Die stehen nachts nämlich meistens in der Garage. Die These #5, dass Atomstrom eine wichige Vorraussetzung für die Elektrifizierung des Straßenverkehrs sei, ist widerlegt.
08.09.2008 15:35 von disputatio
    46
Gegenargument zu #16:
Die zusätzlich Menge an Müll, die entsteht, wenn nicht aus der Atomenergie ausgestiegen wird, ist nicht gering. Es geht um 1000 von Tonnen von Müll.
08.09.2008 15:36 von disputatio
    47
Gegenargument zu #38:
Bitte Quelle ergänzen.
Besonders interessant wäre die Frage, was es kostet, aus einer Tonne hochradioaktivem Müll X Tonne(n?) Schwachradioaktiven Müll zu machen. Und um welche Potenz wird die Zeit reduziert, in der der Müll noch radioaktiv oder giftig ist.
08.09.2008 15:44 von disputatio
    48
Gegenargument zu #39:
Einzig Irrational ist, dass Atomkraft noch erlaubt ist. Die Gefahren der atomaren Technologien wurden und werden durch die Atomlobby maßlos verharmlost. Mann kann Strom auch ohne Restrisiko und ohne Atommüllproblem bereitstellen.
Die Atomlobby hat alleine mehr Geldmittel für die Propaganda zur Verfügung, als Greenpeace, die Anti-AKW-Bewegung und die Grünen zusammen. Und sie hat auch ein finanzielles Interesse am Weiterbetrieb der AKWs. Die Anti-Atom-Bewegung hingegen kann sich auflösen, wenn alle AKWs abgeschaltet sind.
08.09.2008 15:52 von disputatio

Antwort
 
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Alt 19.04.2004, 20:44   #1
Fokker
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Frage Atomenergie - Ja/Nein

Atomenergie - Ja/Nein

Die Atomenergie wurde ja vorerst durch die SPD / B90/Grüne abgeschafft (naja nicht abgeschafft, aber auf absehbare Zeit schon). Abgesehen davon, dass die CDU sie wieder einführen würde, nach einer gewonnen Wahl.

Aber war dies der richtige Schritt? Liegt denn nicht in der Atomenergie die Zukunft der Energiegewinnung? Atomreaktoren wird es weiterhin auf der ganzen Welt geben, kann Deutschland da die Ausnahme der Regel sein?

Ich meine, dass die Zukunft vielleicht nicht in der momentanen Anwendungsweise der Atomenergie liegt. Dennoch wird man die Atomenergie trotzdem brauchen. Mit Fusionenergie könnte dies zB gelingen.

Eine Umfrage habe ich extra nicht zu diesem Thema hinzugefügt, da mir eure Meinungen wichtiger sind. :P
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Alt 19.04.2004, 21:14   #2
tdd
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AW: Atomenergie - Ja/Nein

Hi
also ich halte die Atomenergie für besser als z.b. Kohlekraftwerke. Diese Kraftwerke werden die Arbeit der abgeschalteten übernehmen und so noch mehr zum Treibhauseffekt beitragen.
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tdd
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Alt 19.04.2004, 21:20   #3
Raptor
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Daumen hoch AW: Atomenergie - Ja/Nein

Ich bin für die Kernkraft, da ich es deutschen Ingenieuren zutraue die Technik unter Kontrolle zu halten. Kernkraft ist nicht nur eine zur Zeit der saubersten Energien, sondern die Kraftwerke produzieren im Gegensatz zu Windkraft z.B. viel mehr Energie.

Nur Kernkraftwerke sind sowieso nicht realisierbar, da diese nicht so individuell gesteuert werden können wie Gas- oder Kohlekraftwerke. Kernkraftwerke werden in der Regel als Grundlastkraftwerke eingesetzt, deren Leistung kaum gedrosselt wird.

Bis zur Fusionsenergie ist es noch ein weiter weg und bis dahin gibt es wohl kaum andere Möglichkeiten. Ich frage mich ja was die Grünen machen wollen, wenn es in Europa keine Kohle mehr gibt, womit sie dann ihre Elektrogeräte antreiben wollen? Mit Wind- und Wasserkraft sicherlich nicht.
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Alt 19.04.2004, 21:35   #4
Killerkeks
 
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AW: Atomenergie - Ja/Nein

Zitat: tdd
Hi
also ich halte die Atomenergie für besser als z.b. Kohlekraftwerke. Diese Kraftwerke werden die Arbeit der abgeschalteten übernehmen und so noch mehr zum Treibhauseffekt beitragen.

Seh ich ganz genauso

Außerdem ist ein Kernkraftwerk sehr sicher und sauber - TSchernobyl-ähnliche szenen werden sich bei uns nciht abspielen...

Und nirgends gewinnt man eine solche Energie wie bei der Kernspaltung


keX
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Alt 19.04.2004, 21:50   #5
Gothmog
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AW: Atomenergie - Ja/Nein

Wer keine AKWs will, soll Strom sparen. Das will aber keiner.

Was haben wir für Alternativen?

Wasser/Wind/Sonne: Nunja, alles schön und gut, aber hier nicht zu gebrauchen. Die produzieren Strom nicht konstant und meistens nicht dann, wenn wir ihn brauchen. Teuer ist es auch. Die Windrädchen kosten mehr Energie und Geld, als sie wieder reinholen, bis sie verschrottet werden. Und sie verschandeln die Landschaft, vor allem, weil man Unmengen davon für lächerlich wenig Strom braucht.

Kohle: Alte Bäume verbrennen ist auch keine Lösung. So ein Kraftwerk verfeuert tausende Tonnen Kohle die Stunde. Dafür stößt es dann Zigtausende Tonnen Kohlenstoffdioxid aus, hunderte Tonnen Flugstaub und diversen anderen Dreck. Auch radioaktive Teile darunter; ein Kohlekraftwerk verseucht die Umwelt stärker radioaktiv als ein AKW gleicher Leistung.

Dann bleibt noch... Strom aus dem Ausland kaufen. Das kostet uns verdammt viel Geld und Arbeitsplätze. Und wo kommt der her? Aus AKWs in Tschechien, die sie direkt an unsere Grenze bauen. :-) Habe ich schon erwähnt, dass die deutschen AKWs die sichersten der Welt sind? Sie werden aber bestimmt nicht sicherer, wenn das niemand mehr studiert, dort nicht mehr geforscht und investiert wird.

Solange keine Alternative da ist, ist Kernenergie das beste, was wir haben.
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Alt 20.04.2004, 00:02   #6
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AW: Atomenergie - Ja/Nein

Nja die Kernenergie muss vorerst bleiben, ich schliesse mich allen meinen Vorrednern an. Daher brauch ich das auch nicht weiter ausführen.

Mhh zu Sonnenernergie: Eigentlich könnte die Sonnenenergie in z.B Afrika doch effektiv genutzt werden. Also könnten die Menschen dort ihre "resource" Sonne nutzen, und wirtschaftlich ein wenig aufholen.. naja.

Investitionsgeld müsste dafür natürlich aus dem Westen kommen.. aber dafür wirds wohl nix geben, wer gibt schon gerne eigene wirtschaftliche stärke und unabhängigkeit ab.
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Alt 20.04.2004, 00:05     #7
Fokker
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Frage AW: Atomenergie - Ja/Nein

Das ist ja ein sehr homogener Thread.
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Alt 20.04.2004, 00:07   #8
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AW: Atomenergie - Ja/Nein

Alle lieben die Atomkraft Eine Welt ohne Atomkraft und Anwälten wäre doch die Hölle
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Alt 20.04.2004, 16:52   #9
jD
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AW: Atomenergie - Ja/Nein

Agreement.
Zwar gibt es, wenn es dann irgendwann Fusionsenergie gibt, Probleme, die ganzen AKWs wieder "sauber" abzubauen, aber das wird nicht ausbleiben.
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-Humphrey Bogart-
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Alt 20.04.2004, 20:38   #10
MasterofDragons
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AW: Atomenergie - Ja/Nein

Zitat: jD
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Zwar gibt es, wenn es dann irgendwann Fusionsenergie gibt, Probleme, die ganzen AKWs wieder "sauber" abzubauen, aber das wird nicht ausbleiben.
aber ich glaube bis dahin wird es auch möglich sein den atommüll sicher zu entsorgen
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